Benutzername
Passwort
 
Passwort vergessen?
Home | Presse | Pressearchiv | vbw fordert erneut: Die Fehlbelegungsabgabe muss weg!
vbw fordert erneut: Die Fehlbelegungsabgabe muss weg!
26.10.2000

vbw fordert erneut: Die Fehlbelegungsabgabe muss weg!

Stuttgart, 17. Oktober 2000. "Die Fehlbelegungsabgabe ist eine Vertreibungsabgabe. Sie führt dazu, dass ganze Gebiete zu sozialen Brennpunkten werden", warnt erneut Gerhard Burkhardt, Präsident des vbw Verband baden-württembergischer Wohnungsunternehmen.

Bereits im Januar forderte der Verband "Die Fehlbelegungsabgabe muss weg!" Der vbw weiß aus Erfahung: Wer pro Quadratmeter Wohnfläche monatlich bis zu 6 Mark als Ausgleichsleistung zusätzlich zu seinen Mietkosten zahlen muss, weil sein Einkommen über der zulässigen Einkommensgrenze im staatlich geförderten Wohnungsbau liegt, zieht in eine nicht geförderte Wohnung zu verleichsweise günstigen Bedingungen im Umland. Zurück bleiben soziale Brennpunkte, Ghettos, die die Städte unattraktiv machen und finanziell belasten. Überforderte Nachbarschaften und Problemgebiete beanspruchen die Haushalte der Kommunen und des Landes. Letztlich zahlt der Steuerzahler Geld für Hilfsprogramme und Projekte, die ein Vielfaches der Ausgleichszahlungen aus der Fehlbelegungsabgabe betragen. Unverhältnismäßig hoch ist zudem der Verwaltungsaufwand für die Fehlbelegungsabgabe. Ein Blick über die Landesgrenzen hinaus zeigt: Es geht auch anders. In Hamburg existiert die Fehlbelegungsabgabe gar nicht mehr, in den Bundesländern Bayern und Berlin liegt die Eingriffsschwelle bei 50 Prozent. Erst wer das Eineinhalbfache der Richtsätze für Sozialwohnungen verdient, muss pro Quadratmeter Wohnfläche Mietaufschlag zuzahlen. Der vbw begrüßt die Stadtratsentscheidung in Stuttgart. Hier soll die Eingriffsschwelle ab kommenden Jahres auf 50 Prozent angehoben werden. Nun ist die Landesregierung gefordert, die gesetzliche Grundlage der "Vertreibungsabgabe" zu reformieren. "Abschaffung ist die beste Lösung", meint der vbw.
Name:
PLZ:
Ort:
 Grafische Suche   
Positive Effekte für die Wirtschaft und für die Arbeitsplätze im Land
Wohnungswirtschaft trotzt der Krise und blickt optimistisch in die Zukunft
vbw wa...
mehr ...
Ausnahme von der Bankenabgabe für Wohnungsgenossenschaften mit Spareinrichtung gefordert
Stuttgart, 23.7.2010 In Baden-Württemberg bieten 15 Wohnungsgenossenschaften ihre...
mehr ...
Wohnungsgenossenschaften praktizieren Soziales Management
Von der Mietschuldnerberatung bis zum Quartiermanagement

Ulm 9. Juli 2010 Wen...
mehr ...
Wohnungswirtschaft leistet hohen Umwelt- und Sozialbeitrag
vbw fordert: Mietrecht vereinfachen

Villingen-Schwenningen, 19. Mai 2010 Währe...
mehr ...
 Druckversion     nach oben
vbw Verband baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.
Herdweg 52 +++ 70174 Stuttgart