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Soziales Management in Wohnungsunternehmen |
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Soziale Arbeit wird angesichts der derzeitigen gesellschaftlichen Entwicklungen immer wichtiger. Dies ist nicht zuletzt seit der Ansprache von Bundespräsident Horst Köhler anlässlich der Ansetzung der Neuwahlen in aller Bewusstsein. Die Gesellschaft altert zunehmend. Damit gehen häufig Vereinsamung, Demenz und Verwahrlosung einher. Durch Migration, Ghettobildung und unterschiedliche kulturelle Hintergründe entstehen Konfliktherde in Mehrfamilienhäusern, Gebieten und Quartieren. Arbeitslosigkeit und Armut nehmen zu. Die Wohnungswirtschaft spürt diese Prozesse. Und sie handelt. Vielerorts bemühen sich Sozialarbeiter und Sozialpädagogen in den Wohnungsunternehmen um Lösungen für die auftretenden oder verhersehbaren Probleme. Dabei gilt der Satz aus dem Gesundheitswesen: "Vorbeugen ist besser als nachbehandeln". Wer bei der Planung von Strategien und Konzepten im Gemeinwesen und Unternehmen agiert, wer Gruppenaktivitäten initiiert und koordiniert, wer Störungen in den Wohn- und Lebensbedingungen der Mieter fachgerecht entgegenwirkt, kann mit einer größeren Mieterzufriedenheit rechnen und muss weniger Fluktuation und Mietausfälle fürchten. Dazu leistet auch die Einzelfallarbeit ihren Beitrag, beispielsweise in Form von Mediations- und Mietschuldengesprächen.
Die Dokumentation "Soziales Management in Wohnungsunternehmen" bietet einen Überblick über die verschiedenen Felder des Sozialen Managements und zeigt geglückte Modelle und Lösungen in Bild- und Textform auf. Zehn Unternehmen geben auf 84 Seiten Einblick in ihre Arbeit und nennen Ansprechpartner. Die Broschüre kann gegen einen Schutzbetrag von zehn Euro beim vbw unter pr@vbw-online.de bezogen werden.
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