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Alt und Jung unter einem Dach
Brückenschlag zwischen den Generationen

Teil 1: Selbstbewusst leben im Alter
Demographischer Wandel und Wohnungswirtschaft

Teil 2: Lust auf Leben, Lust auf Wohnen
Vielfalt neuer Wohnformen für den dritten und vierten Lebensabschnitt

Teil 3: Qualität mit Brief und Siegel
Stadtsiedlung Heilbronn - so individuell wie das Leben

Teil 4: Betreutes Wohnen in Stuttgart-West
Teil 6: Ein Haus mit eigenem Charakter
Betreutes Wohnen mitten in Nürtingen


Alt und Jung unter einem Dach
Brückenschlag zwischen den Generationen


Immer mehr Menschen suchen nach Alternativen zu den bisher bekannten Wohnformen. Ältere Menschen machen sich Gedanken, wie ihre Wohnsituation einmal aussehen wird und jüngere Menschen haben ebenfalls ihre Vorstellungen vom zeitgemäßen Wohnen. Der Wunsch geht dahin, allein und doch in einer bunten Gemeinschaft von Alt und Jung unter einem Dach zu leben. Neue Wohnideen halten daher Einzug. Mit dem "Projekt Haus Katharinenstraße 26/30" in Tübingen bietet die GSW Gesellschaft für Siedlungs- und Wohnungsbau Baden-Württemberg mbH eine Wohnform an, die Menschen aller Altersstufen ein Leben in einer sozialräumlichen Verflechtung gewährleistet.


Wohnen in einer normalen Nachbarschaft

Unterschiedlich große Wohnungen für ältere Menschen, Familien mit Kindern und jüngere Haushalte tragen in der Katharinenstraße dazu bei, dass im Alter niemand isoliert wohnen muss, sondern an das tägliche Leben angebunden bleibt. Integriert sein in eine Mehrgenerationen-Nachbarschaft heißt die Alternative, also eine Mischung von Hilfsleistungen im Rahmen eines lockeren Nachbarschaftsverbundes und professioneller Service-Leistungen.

Seniorengerechte Ausstattung einerseits und familiengerechter Wohnraum andererseits machen den gewollten Mix in diesem Haus mit insgesamt 43 Wohnungen und Gewerbeeinheiten aus, um solidarisch eingestellte Menschen zusammenzuführen, die sich mit Toleranz und Engagement in einer lebendigen Hausgemeinschaft aus Jung und Alt unter einem Dach einbringen wollen.


Auf Komfort muss nicht verzichtet werden

Das Haus bietet Einzimmer-Appartements, Zweizimmerwohnungen sowie familiengerechte Drei- und Vierzimmerwohnungen. Alle Wohnungen besitzen einen großzügigen Balkon oder eine Dachterrasse. Ein Aufzug verbindet alle Stockwerke - vom Erdgeschoss bis in die vierte Etage unter dem Dach. Die technische Grundversorgung - Reinigung gemeinschaftlich genutzter Räume, Winterdienst und Funktionsbereitschaft von Aufzug, Heizung, Beleuchtung - leistet der Hausmeister. Gemeinschaftsräume stehen für gemeinsame Veranstaltungen und Treffen zur Verfügung.

Damit sich der Jahres-Heizwärmebedarf in Grenzen hält, folgt das Gebäude der Niedrigenergiebauweise und enthält einen kompletten Vollwärmeschutz. Entsprechend den "Tübinger Anforderungen zur Niedrigenergiebauweise" liegt die Energiekennzahl mindestens 15 Prozent unter dem Soll-Wert der Wärmeschutzverordnung 1995. Für die Bewohner macht sich das bei den Heizkosten positiv bemerkbar.

Außerdem profitieren die Bewohner von einer voll erschlossenen Infrastruktur. In unmittelbarer Nähe sind Geschäfte, öffentliche Verkehrsmittel, Ärzte, Apotheken, Restaurants, die Volkshochschule sowie die beiden großen Kirchen mit ihren Gemeinschaftseinrichtungen.

Der Brückenschlag zwischen den Generationen funktioniert, wenn er von den Bewohnern bewusst gelebt wird.

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