vbw-info 10/2020

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Inhaltsverzeichnis

Angelegenheiten des Verbandes

Die AWI informiert: Livestream der Fachtagung „Aktuelle Bilanzierungs-, Bewertungs- und Steuerfragen“ am 17.11.2020

Die Fachtagung „Aktuelle Bilanzierungs-, Bewertungs- und Steuerfragen“ am 17.11.2020 wird auch digital übertragen. Die Veranstaltung wird dazu professionell gefilmt und per Livestream auf eine passwortgeschützte Seite gestreamt. Selbstverständlich gibt es auch bei diesem digitalen Format die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit den Referenten zu interagieren. Rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn erhalten Sie einen Link, der Sie zum Livestream führt.

Ihre Anmeldung nehmen Sie bitte über die Website der AWI vor oder per Mail an info@awi-vbw.de. Das detaillierte Tagungsprogramm finden Sie hier. Für Rückfragen steht Ihnen gerne das Team der AWI unter 0711 16345 – 601 zur Verfügung.

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Angelegenheiten des Verbandes

Elternzeitvertretung in der Rechtsabteilung durch Michael Hurler

Der vbw begrüßt Herrn Michael Hurler bei seiner neuen Tätigkeit im vbw. Er übernimmt ab Oktober 2020 die Elternzeitvertretung für Frau Evelyn Chaitas.

Herr Hurler wurde 1987 als Rechtsanwalt zugelassen und verfügt über langjährige Erfahrung im Rahmen seiner Tätigkeit als Volljurist.

Vor seiner Station beim vbw war Herr Hurler 20 Jahre im Verbandswesen tätig; seine in dieser Zeit erworbenen vielfältigen Kenntnisse und Erfahrungen bringt er gerne beim vbw ein.

Sie erreichen ihn unter folgender Email-Adresse: hurler@vbw-online.de (Telefon: 0711 16345 – 124).

Wir wünschen Herrn Hurler einen erfolgreichen Einstand in seinem neuen Tätigkeitsgebiet und Frau Chaitas bereits jetzt alles Gute für den bevorstehenden neuen und spannenden Lebensabschnitt.

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Angelegenheiten des Verbandes

Career Day in Geislingen: Der vbw präsentiert sich Studierenden in Geislingen

Der vbw ist auch in diesem Jahr auf der Immobilien-Jobmesse für die immobilienwirtschaftlichen Studiengänge der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) am 17.11.2020 präsent. Der Career Day wird dieses Jahr erstmals als Online-Veranstaltung durchgeführt. Es werden wieder insgesamt ca. 500 Studierende einschließlich der Erstsemester und angehende Absolventen der Studiengänge Immobilienwirtschaft B.Sc. und Immobilienmanagement M.Sc. erwartet. Bei dieser Veranstaltung werden wir den Verband präsentieren und die Prüfungstätigkeit beim vbw bewerben.

Außerdem wollen wir die Studierenden für das Arbeiten in der Wohnungswirtschaft begeistern. Dabei geht es um die Vermittlung von Praktika und Werkstudententätigkeiten sowie um einen möglichen Berufseinstieg.

Wenn Sie Studierende suchen, nehmen wir das gerne in unseren Gesprächen auf. Bei Interesse wenden Sie sich gerne an Frau Katharina Schaible (Email: Schaible@vbw-online.de).

Wir freuen uns auf einen erfolgreichen Career Day!

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Angelegenheiten des Verbandes

Netzwerk Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gestartet

Im Juli war der Startschuss für das neue Netzwerk Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des vbw. Dieser erste Termin in einem Online-Meeting galt einem persönlichen Kennenlernen der Pressesprecher und Mitarbeiter in der Öffentlichkeitsarbeit der vbw-Mitgliedsunternehmen und des vbw. Alle waren sich einig, dass ein regelmäßiger Austausch gut und gewünscht ist.

Daher folgte bereits im Oktober die zweite Sitzung des Netzwerks. Als Präsenzveranstaltung angesetzt, musste aufgrund der Corona-Inzidenzen doch wieder auf ein Online-Meeting umgeplant werden. Themen der digitalen Sitzung waren:

  • die ‚Pressearbeit in Zeiten von Corona‘ - hier stand eine Journalistin der Stuttgarter Nachrichten als Gesprächspartnerin zur Verfügung
  • Social Media – insbesondere die Arbeit mit Facebook - und
  • der Erfahrungsaustausch aus den Unternehmen.

Die Unterlagen zu dem Treffen sind für die Netzwerk-Mitglieder digital im Netzwerk Wohnungswirtschaft hinterlegt. Auf Anfrage können diese auch an weitere Interessierte zugesendet werden.

Das nächste Treffen der Netzwerkteilnehmer findet im Frühjahr 2021 statt, je nach Corona-Lage in Präsenz oder online.

Interessiert? Das Netzwerk möchte gerne wachsen. Alle Pressesprecher in der Wohnungswirtschaft sind herzlich eingeladen, Teil des Netzwerkes zu werden und sich mit den anderen Presse- und Öffentlichkeitsprofis der Wohnungswirtschaft auszutauschen. Melden Sie sich bitte gerne bei Frau Schubert unter schubert@vbw-online.de oder unter Telefon 0711 16345 – 120 an.

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Angelegenheiten des Verbandes

Kompetenzzentrum Digitalisierung der Wohnungswirtschaft „DigiWoh“ gestartet

Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW hat zusammen mit über 30 Wohnungs- und Technologienunternehmen das neue Kompetenzzentrum Digitalisierung – kurz DigiWoh – gestartet. Mit dieser neuen Plattform ist die Wohnungswirtschaft die erste und bislang einzige Branche, die ihren rund 3.000 Mitgliedsverbänden und -unternehmen ein umfassendes Angebot für den Informations-, Wissens- und Erfahrungsaustausch zu allen Fragen der digitalen Transformation bietet.

Das Kompetenzzentrum wurde in einer Rekordzeit von nur drei Monaten auf die Beine gestellt und bietet gerade in der Zeit von coronabedingten Einschränkungen ideale Möglichkeiten für Vernetzung und Information. Die DigiWoh-Mitglieder beschäftigen sich gemeinsam unter anderem mit der Entwicklung von Smart-Living-Anwendungen für Gebäude, Wohnkomfort und Transformationsaufgaben für die Unternehmen. Zudem treiben die Akteure das digitale Dokumenten- und Datenmanagement voran, wie digitale Mietverträge, digitales Betriebskostenmanagement und digitale Services rund um das Wohnen. Mit Blick auf eine verbesserte Kundenansprache stehen Mieterportale, Apps und eine automatisierte digitale Kommunikation im Fokus.

Vernetzung von Forschung und Innovation

Das Kompetenzzentrum begleitet den digitalen Transformationsprozess der Wohnungsunternehmen, indem es praxisgerechte, anwendungsorientierte und entscheidungsrelevante Informationen zur Verfügung stellt. Das Ziel ist die Vernetzung von Forschung und Innovation. Dafür wird eine „Digitalisierungs-Wissensplattform“ aufgebaut, die der systematischen Vernetzung von Wissen und Kooperationen in der Wohnungswirtschaft dienen soll – und das weit über den üblichen Branchenaustausch hinaus. Darüber hinaus stellt das Kompetenzzentrum einen geprüften Beraterpool zur Verfügung, der sich mit allen wohnungswirtschaftlichen Themen beschäftigt.

Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer

Durch ihre Mitgliedschaft im Kompetenzzentrum erhalten Wohnungsunternehmen Zugang zu praxisrelevantem, branchenspezifischem Wissen, das sie für die Orientierung in der digitalen Transformation nutzen können. Außerdem können sie vor dem Hintergrund des aktuellen Informationsdschungels ihre Suchkosten reduzieren und von den Erfahrungen anderer profitieren. Dadurch finden Wohnungsunternehmen bundesweit Gleichgesinnte, die an ähnlichen Projekten arbeiten oder vor ähnlichen Herausforderungen stehen. DigiWoh unterstützt die Unternehmen dabei, eigene Positionen zur Digitalisierung zu formulieren und Anforderungen an Dienstleister zu artikulieren.

Weitere Infos zum Kompetenzzentrum DigiWoh finden Sie hier.

Das Kompetenzzentrum DigiWoh ist offen für neue Mitglieder. Interessierte Unternehmen können sich bei Arne Rajchowski, Geschäftsstellenleiter von DigiWoh, unter Email: arne.rajchowski@digiwoh.de oder unter Telefon 030 82403 - 161 melden.

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Angelegenheiten des Verbandes

vbw Video-Sensibilisierungsmaßnahmen

Das Jahr neigt sich so langsam dem Ende zu. Wir möchten Sie daran erinnern, dass Sie von den bestehenden fünf Sensibilisierungs-Themenreihen mindestens die Maßnahme zur DSGVO in Ihrer Belegschaft für das Jahr 2020 lückenlos über alle Mitarbeitenden durchführen und den Nachweis dokumentieren.

In diesem Zusammenhang wurde uns berichtet, dass die Landesdatenschutzbehörde in einem angezeigten Fall genau für den betroffenen Mitarbeiter den Nachweis der Sensibilisierung angefragt hatte.

Zwischenzeitlich bietet unser Kooperationspartner „Trainstitute“ auch eine Erleichterung beim Reporting der Sensibilisierungsmaßnahmen an:

Den Nachweis der Sensibilisierungsmaßnahmen erhalten Kunden über Einzelausdrucke bzw. Speichern der erfolgreich absolvierten Lernkontrolle als PDF oder über die gebuchte Funktion des „Reporting“. Der Vorteil beim „Reporting“ ist, dass niemand aus der Belegschaft den bestandenen Test ausdrucken oder speichern muss. Das Bestehen führt automatisch zu einem digitalen Eintrag in eine Tabelle mit dem Namen und dem Datum des Bestehens. Zugriff auf die Tabelle erhält eine zu bestimmende Person (wahlweise z.B. Vorstand, Assistenz oder Personalabteilung). Die Tabelle gibt einen Überblick darüber, wer aus der Belegschaft ggf. noch einmal erinnert werden muss. Die vollständige Tabelle kann dann als Nachweis für das jeweilige Kalenderjahr gespeichert werden.

Diesen Service erhalten Neukunden bis Ende 2020 ohne Berechnung, Bestandskunden für 100 Euro netto.

Bei Fragen zu den Sensibilisierungsmaßnahmen wenden Sie sich bitte per Mail an edv-support@vbw-online.de oder telefonisch unter 0711 16345 – 800.

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Angelegenheiten des Verbandes

Veränderungen in den Wohnungsunternehmen

Ab Oktober wird die Vorstandsebene durch ein weiteres Mitglied ergänzt: Herr Elmar Carle wird Herrn René Rhein ab 01.10.2020 in seiner Arbeit unterstützen. Neben Herrn Rhein wird er als kaufmännischer Vorstand künftig die Geschicke der Bezirksbaugenossenschaft Altwürttemberg e.G. Kornwestheim lenken.

Wir wünschen dem neuen Vorstandsmitglied viel Erfolg bei seiner Arbeit.

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Allgemeine Geschäftsführung

GdW und VG Media verlängern den bestehenden urheberrechtlichen Gesamtvertrag bis mindestens 31.03.2021

GdW und VG Media haben ihren urheberrechtlichen Gesamtvertrag für die Einspeisung über eigene TV-Empfangsanlagen zu unveränderten Konditionen verlängert.

Eine am 29.09.2020 geschlossene Zusatzvereinbarung sieht eine Verlängerung bis zum 31.03.2021 vor. Der Vertrag gilt danach mit unbestimmter Laufzeit fort und ist jeweils zum Monatsende mit einer Frist von drei Monaten kündbar, erstmalig zum 31.03.2021. Im Übrigen gilt der bestehende interimistische Gesamtvertrag unverändert weiter. Die VG Media hatte ursprünglich eine noch kürzere Laufzeit und kürzere Kürzungsfristen vorgesehen.

Alle GdW-Unternehmen haben weiterhin Rechtssicherheit, da die VG Media bei einer Signalanlieferung über Kabelnetze der Netzebene 3 auf etwaige Vergütungsansprüche verzichtet.

Die Vereinbarung wurde notwendig, da die VG Media zu einer vertraglichen Verlängerung bis Jahresende 2021 nicht bereit war und anderenfalls den Vertrag fristgerecht zum 31.12.2020 mit negativen Wirkungen für Wohnungsunternehmen gekündigt hätte.

Strittige Grundsatzfragen mit der VG Media sind weiter offen. Ein seit langer Zeit zu wesentlichen Fragen laufendes Schiedsstellenverfahren zwischen dem Breitbandverband ANGA und der VG Media mit möglichen Auswirkungen auf den GdW-Vertrag ist bislang ohne Ergebnis.

Für detaillierte Informationen wenden Sie sich bitte an den zuständigen Fachreferenten des GdW, Herrn Dr. Claus Wedemeier, E-Mail: wedemeier@gdw.de.

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Allgemeine Geschäftsführung

GdW Kompakt Renovation Wave – Europäische Strategie für eine Renovierungswelle

Am 14.10.2020 hat die EU-Kommission die lang erwartete Kommunikation zu einer Renovierungswelle für Europa veröffentlicht. Dabei handelt es sich um einen Aktionsplan, der Maßnahmenvorschläge zur Förderung der Gebäuderenovierung als Beitrag zu Klimaneutralität und wirtschaftlicher Erholung unterbreitet. Die Maßnahmenvorschläge werden in den nächsten Jahren detailliert konsultiert werden.

Aus Sicht der Wohnungswirtschaft sind eine Reihe Maßnahmen geplant, die die energetische Renovierung bzw. Modernisierung unterstützen können, wie Verbesserungen im Beihilferecht und hinsichtlich des bezahlbaren Wohnens. Gleichzeitig wurden aber auch Vorschläge gemacht, die für Wohnungsunternehmen zusätzliche Hemmnisse und Schwierigkeiten bedeuten würden. Die Wohnungswirtschaft muss sich im nächsten Jahr auf folgende Debatten einstellen:

  • Ein neues EU-Ziel von -55 % THG-Reduktion bis 2030 gegenüber 1990 wird zu Vorschlägen führen, das Ziel für den deutschen Gebäudebestand von derzeit bereits -67 % weiter zu verschärfen.
  • Die vorgesehene „Ausweitung der Renovierungsanforderungen für den öffentlichen Sektor“ mit einer Sanierungsverpflichtung für öffentliche Gebäude wird auch für „Sozialwohnungen“ diskutiert werden, wobei die Definition von Sozialwohnungen unklar ist. Das knüpft an die Debatte von 2017 um eine verpflichtende Sanierungsrate von 3 % p.a. an. Die verpflichtende Sanierungsrate blieb damals nach Intervention der Wohnungswirtschaft auf „Gebäude im Besitz der Zentralregierung“ beschränkt und soll nun ausgeweitet werden.
  • Der Aktionsplan führt die Debatte der letzten Monate weiter, verpflichtende Mindeststandards für Energieeffizienz einzuführen. Wir erwarten Forderungen nach Verboten für den Verkauf und für die Vermietung in Abhängigkeit von der Energieeffizienz.
  • Weitere Vorschläge der Kommission zielen auf Instrumente, die für Unternehmen mit bewirtschafteten Portfolien zu bürokratischen Monstern würden, wie zusätzliche Gebäuderenovierungspässe, zusätzliche digitale Gebäudelogbücher oder weitere Anforderungen an Energieausweise.

Ausführliche Informationen entnehmen Sie dem GdW-Kompakt; es erläutert die Strategie der Kommission und nimmt eine erste wohnungswirtschaftliche Bewertung vor.

Über den weiteren Fortgang werden wir berichten. Als Ansprechpartner steht Ihnen Herr Michael Roth vom vbw (Telefon 0711 16345 – 110) zur Verfügung.

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Allgemeine Geschäftsführung

Landesverordnung zur Mietpreisbremse

Die Verlängerung der Geltungsdauer der Landesverordnung zur Mietpreisbremse bis 30.06.2025 wurde im Gesetzblatt Nr. 36/2020 am 21.10.2020 mit Verordnungsbegründung verkündet und wird daher nahtlos am 01.11.2020 in Kraft treten.

Das Gesetzblatt können Sie hier einsehen.

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Allgemeine Geschäftsführung

DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft 2021

Die Fachzeitschrift „DW Die Wohnungswirtschaft“ richtet jährlich den „DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft“ aus, um – mit wechselndem Schwerpunkt – herausragende Beispiele aus der Praxis der Wohnungswirtschaft zu ehren. Präsentiert wird der DW-Zukunftspreis von der Aareon AG.

Das Motto der 18. Auslobung lautet „Herausforderungen der Zukunft – wie macht man Immobilien zukunftssicher?“. Die Schirmherrschaft liegt in den Händen von Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. Die technische Betreuung übernimmt der BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.

In diesem Jahr stehen konkrete Lösungen für die vielfältigen bestehenden und zu erwartenden Herausforderungen der Zukunft im Fokus des Wettbewerbs. Klimaschutz und Klimaanpassung, Digitalisierung und demografischer Wandel, aber auch gesellschaftliche Trends oder Epidemien und Pandemien – um nur einige relevante Themen zu benennen – lassen die Frage nach der Zukunftssicherheit der Immobilien immer stärker werden. Welche Maßnahmen und Investitionen sind im Sinne der Resilienz wirklich zukunftsweisend?

Genauso vielfältig wie die benannten Themen können auch die Lösungsansätze sein. Entscheidend für die Jurybewertung ist, dass es sich um tatsächlich umgesetzte Projekte mit nachweisbaren Ergebnissen handelt. Kern der Bewerbungen müssen klare und belegbare Projektaussagen sein, wie z.B. die beabsichtigte Zielstellung, das konzeptionelle Vorgehen, Wirtschaftlichkeitsangaben und der Grad der Zielerreichung nach Abschluss des Projekts bzw. Implementation des jeweiligen Konzepts.

Einsendeschluss ist der 01.02.2021. Die Preisträger werden im Rahmen des Aareon Kongresses 2021 gekürt.

Die Bewerbungsunterlagen können Sie unter folgendem Link abrufen: https://www.aareon.de/sixcms/detail.php/39398?

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Wohnungspolitik

Novelle der Heizkostenverordnung – Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinie (EED)

Zur Relevanz des Umsetzungstermins 25.10.2020 für die EU-Richtlinie zur Energieeffizienz (EED) in den Mitgliedsstaatenmöchten möchten wir – da es hier zu Verunsicherungen bei einzelnen Mitgliedsunternehmen gekommen ist (Stichwort: „Pflicht zum Einsatz funkbasierter Heizkostenverteiler“) – noch einmal das Folgende klarstellen:

Die Anforderungen europäischer Richtlinien gelten in den Mitgliedstaaten nicht unmittelbar, sondern erst nach einer nationalen Umsetzung.

Die Umsetzung der EED wird in Deutschland mit einer Novelle der Heizkostenverordnung erfolgen. Erst wenn diese in Kraft tritt, entstehen die entsprechenden Pflichten. Das Datum 25.10.2020 hat also keine praktische Bedeutung für die Wohnungswirtschaft.

Bis heute wurde noch kein Entwurf für die Novellierung der Heizkostenverordnung zur Verbändeanhörung vorgelegt. Das Inkrafttreten einer neuen Heizkostenverordnung sowie deren Details sind deshalb zum gegenwärtigen Zeitpunkt unklar.

Das bedeutet: Solange keine novellierte Heizkostenverordnung in Kraft ist, müssen keine Anforderungen der EU-Richtlinie eingehalten werden. Bis zum Zeitpunkt einer nationalen gesetzlichen Regelung obliegt Ihnen als Wohnungsunternehmen die strategische Entscheidung, ob funkbasierte Heizkostenverteiler eingebaut werden.

Über den weiteren Fortgang des Umsetzungsverfahrens werden wir berichten.

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Wohnungspolitik

Letztes Spitzengespräch der Wohnraum-Allianz am 19.10.2020

Im letzten Spitzengespräch der Wohnraum-Allianz am 19.10.2020 zog Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut MdL ein positives Fazit der Arbeit der Wohnraum-Allianz in dieser Legislaturperiode. Insgesamt seien über 80 Empfehlungen der Arbeitsgruppen der Wohnraum-Allianz verabschiedet worden. Insbesondere hob die Ministerin die Verbesserungen im Rahmen der Wohnraumförderung hervor, an denen der vbw ebenso beteiligt war wie an der Novellierung der Landesbauordnung. Zudem wurden mit den Änderungen der Plausibilitätshinweise sowie dem Handlungsleitfaden zum Artenschutz weitere wichtige Themen angegangen.

Der vbw zieht mit Blick auf die Arbeit der Wohnraum-Allianz der letzten Jahre eine gemischte Bilanz. Zwar konnten einige Verbesserungen für die Wohnungswirtschaft erzielt werden, allerdings konnten weitere zentrale Projekte, die Investitionen attraktiver und das Bauen und Wohnen günstiger machen, noch nicht auf den Weg gebracht werden. Nach Einschätzung des vbw war dies auch aufgrund der Struktur der Wohnraum-Allianz nicht möglich. Für die Zukunft muss es nach Auffassung des vbw darum gehen, die Wohnraum-Allianz zu fokussieren und den Teilnehmerkreis auf diejenigen Akteure zu beschränken, die tatsächlich auch vom Thema Wohnen und Bauen betroffen sind. Nur durch eine schlanke Struktur des Gremiums, kurze Entscheidungswege und eine konsequente Umsetzung der Beschlüsse können künftig gemeinsam effiziente Lösungen für mehr bezahlbaren Wohnungsbau gefunden werden.

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Wohnungspolitik

Positionspapier des vbw für die Landtagswahl 2021

Mit Blick auf die Landtagswahl am 14.03.2021 hat der vbw sein Forderungspapier veröffentlicht. Es umfasst 8 zentrale Forderungen, die zum Ziel haben, das bezahlbare Wohnen in Baden-Württemberg voran zu bringen. Die Mitgliedsunternehmen des vbw haben das Positionspapier zwischenzeitlich ebenfalls per Post in gedruckter Form erhalten.

Ziel ist es, dass die Forderungen Eingang in die Arbeit der nächsten Landesregierung finden und damit die Rahmenbedingungen für die Mitgliedsunternehmen des vbw verbessert werden. Der Wahlkampf findet jedoch nicht nur in der Landeshauptstadt statt, sondern überall in Baden-Württemberg, und die Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien werben vor Ort in den Wahlkreisen um Stimmen.

Falls Sie in den politischen Diskurs bei Ihnen vor Ort eingebunden sind und an entsprechenden Veranstaltungen teilnehmen, freuen wir uns, wenn Sie unsere Forderungen für mehr bezahlbaren Wohnraum einbringen. Gern unterstützen wir Sie, falls Sie initiativ auf Ihre Kandidatinnen und Kandidaten zugehen möchten oder in der Vorbereitung von Terminen. Das Positionspapier finden Sie hier.

Als Ansprechpartner steht Ihnen Herr Michael Roth vom vbw (Telefon 0711 16345 – 600) zur Verfügung.

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Wohnungspolitik

CO2-Umlagefähigkeit – Eckpunktepapier liegt vor

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz und das Bundesministerium der Finanzen haben den lang erwarteten Entwurf "Gemeinsame Eckpunkte zur Begrenzung der Umlagefähigkeit der CO2-Bepreisung" veröffentlicht. Kernpunkt des Papiers ist der Vorschlag, die Umlagefähigkeit des CO2-Preises (25 Euro/Tonne ab 2021) in der Betriebskostenabrechnung auf maximal 50 % zu begrenzen. Das bedeutet, dass die Kosten unabhängig vom energetischen Zustand des Gebäudes auf Mieter und Vermieter aufgeteilt werden.

In einer ersten Stellungnahme wies der GdW darauf hin, dass die avisierte Begrenzung der Umlagefähigkeit dazu führen wird, dass Wohnungsunternehmen 40 % ihrer Investitionsmittel für die energetische Sanierung verlieren könnten. Zudem haben das Verbrauchsverhalten (z. B. durchgehende Beheizung aller Räume, gekippte Fenster), Rebound-Effekte (höhere Temperaturen nach energetischer Modernisierung) sowie abnehmende Effizienzeffekte bei höheren Dämmstandards einen maßgeblichen Anteil daran, dass die witterungsbereinigten m²-bezogenen CO2-Emissionen der Wohngebäude von 2010 bis 2019 um nur 2,6 % gesunken sind. Die Einflussmöglichkeiten der Wohnungswirtschaft seien gerade in diesen Bereichen sehr begrenzt. Zudem würden Vermieter, die Objekte in den letzten Jahren wie politisch gewollt energetisch saniert haben, durch die geplante Regelung regelrecht abgestraft, weil nun zusätzlich ein CO2-Preis zu leisten ist. Angesichts dessen, dass ab 2026 ein neues System der Versteigerung von CO2-Zertifikaten und einer Preisbildung am Markt gelten wird und dafür neue, noch kompliziertere Regelungen geschaffen werden müssen, schlägt der GdW vor, komplett auf eine Begrenzung der Umlagefähigkeit zu verzichten und stattdessen die für den Gebäudesektor eingenommenen Mittel aus dem CO2-Preis speziell für die energetische Modernisierung von Wohngebäuden einzusetzen, die derzeit noch gas- und ölversorgt sind und einen hohen Energieverbrauch haben.

Die Stellungnahme des GdW können Sie hier einsehen.

Als Ansprechpartner steht Ihnen Herr Michael Roth vom vbw (Telefon 0711 16345 – 600) zur Verfügung.

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Wohnungspolitik

WEG-Reform tritt zum 01.12.2020 in Kraft - Webinarreihe der AWI

Nach der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt wird die WEG-Reform zum 01.12.2020 in Kraft treten. Über die Änderungen wurde im vbw-info 09/2020 umfassend berichtet.

Die AWI wird zu den neuen Bestimmungen im November und im Dezember eine Webinarreihe durchführen. Weitere Informationen erhalten Sie zeitnah über den Newsletter der AWI.

Für Rückfragen steht Ihnen gerne das Team der AWI unter Telefon 0711 16345 – 601 zur Verfügung.

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Europarecht

EU–INFO September 2020

Neue Informationen aus der Europäischen Union zu Themen rund um die Wohnungswirtschaft finden Sie hier.

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Ausbildung, Nachwuchsförderung

Lehrgang Betriebskostenmanagement ab 12.11.2020 bei der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU)

Bei jährlichen Ausgaben in Höhe von bundesweit ca. 40 Mrd. Euro steht das Management der Betriebskosten heute mehr denn je im Mittelpunkt der Bemühungen für zufriedene Mieter und einer Steigerung des Unternehmenserfolgs.

Mieter sehen in den stetig steigenden Kosten eine übermäßige finanzielle Belastung in einem ohnehin angespannten Markt mit ständig steigenden Mieten.

Mit der „Geislinger Konvention“ haben Vertreter der Wohnungswirtschaft einen Meilenstein entwickelt, der hilft, kostenintensive Schwachstellen in den Betriebskosten zu erkennen und Einsparpotenziale aufzudecken. Von der Verringerung der Betriebskosten profitieren damit die Mieter und die Attraktivität der angebotenen oder vermieteten Wohnungen wird erhöht.

Der berufsbegleitende Lehrgang mit dem Abschluss „Geprüfte*r Betriebskostenmanager*in nach Geislinger Konvention (HfWU)“ der Weiterbildungsakademie der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) wird in einer Kombination aus Präsenzterminen und Online-Veranstaltungen durchgeführt.

Start ist am 12.11.2020.

Lehrgangsmanagement
Gisela Zimmermann
Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
Bahnhofstraße 37, 73312 Geislingen/Steige
Telefon :  07331 22599
Mobil    :  0174 9541515
Email    :  gisela.zimmermann@hfwu.de
Internet :  www.hfwu.de/waf-immo

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Ausbildung, Nachwuchsförderung

Lehrgang Instandhaltungskostenmanagement ab 21.01.2021 bei der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU)

Wer den Wert von Wohnimmobilien langfristig erhalten will bzw. die Lebensdauer deutlich verlängern möchte, kommt an dem Thema Instandhaltung nicht vorbei. Die Kenntnis und das Managen von Instandhaltungskosten sind zu zentralen Erfolgsfaktoren in der Wohnungswirtschaft geworden. Eine entsprechende Weiterbildung ist daher unabdingbar.

Eine übergreifende Verzahnung zwischen den Bereichen Betriebswirtschaft, Technik und Recht für den Instandhaltungskostenbereich herzustellen ist das Ziel des Zertifikatslehrgangs mit dem Abschluss „Geprüfte*r Instandhaltungskostenmanager*in (WAF)“ der Weiterbildungsakademie der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU).

Der Lehrgang wird in hybrider Form, d.h. in einer Kombination aus Präsenz- und Online-Veranstaltungen durchgeführt und ist sowohl für Techniker als auch für Kaufleute geeignet.

Start ist am 21.01.2021.

Lehrgangsmanagement
Gisela Zimmermann
Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
Parkstraße 4, 73312 Geislingen/Steige
Telefon : 07331 22599
Mobil    : 0174  9541515
Email    : gisela.zimmermann@hfwu.de
Internet : www.hfwu.de/waf-immo

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Stellenangebote / Stellengesuche

Stellenanzeigen

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