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vbw begrüßt, dass das Land die mittelbare Belegung zulässt

„Die Investitionen im sozialen Wohnungsbau werden deutlich erleichtert – die Wohnungsbauförderung wird intelligenter und dadurch effektiver“

„Die dringend erforderlichen Investitionen im sozialen Wohnungsbau werden deutlich erleichtert“, freut sich Robert an der Brügge, der Verbandsvorsitzende des vbw Verband baden württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.. „Die Wohnungsbauförderung wird jetzt intelligenter und effektiver gestaltet, dadurch wird es für unsere Mitgliedsunternehmen einfacher den Bestand an geförderten Wohnungen wieder zu erhöhen“, ergänzt Sigrid Feßler, die Verbandsdirektorin des vbw zur Änderung der Verwaltungsvorschrift zum Landeswohnraumförderungsprogramm 2015/2016.

Die neue Vorschrift lässt rückwirkend zum 2. Januar 2015 die anfängliche mittelbare Belegung zu. Das bedeutet: fördert das Land die Schaffung von neuem Wohnraum, erhalten die Wohnungen sogenannte Belegungs- und Mietpreisbindungen. Diese können künftig mit Wohnungen mit gleichem Wohnwert schon zu Beginn getauscht werden. Damit unterliegt nicht die neue Wohnung den Bindungen, sondern die Ersatzwohnung. „Da es immer schwerer wird, günstig zu bauen und entsprechend zu vermieten, fordert der vbw schon seit langem die Wiedereinführung der sogenannten mittelbaren Belegung. Das Land Baden-Württemberg hat mit der neuen Verwaltungsvorschrift ein wichtiges Zeichen bei der Sozialwohnraumförderung gesetzt“, ist Feßler überzeugt.