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vbw: “Wir rufen die Mieter auf, sich bei Zahlungsschwierigkeiten durch die Corona-Krise zeitnah mit ihrem Vermieter in Verbindung zu setzen“

vbw: “Wir rufen die Mieter auf, sich bei Zahlungsschwierigkeiten durch die Corona-Krise zeitnah mit ihrem Vermieter in Verbindung zu setzen“

 Der Bundesverband der Wohnungswirtschaft fordert gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund von der Bundesregierung einen „Sicher-Wohnen-Fonds“, der unbürokratisch und schnell Mietern hilft, die durch die Corona-Krise Schwierigkeiten haben, ihren Mietzahlungen nachzukommen. Noch gibt es diesen Fonds nicht, doch bundesweit wird dieser Fonds von Vermietern eingefordert. Die Wohnungswirtschaft in Baden-Württemberg rät den Mietern zudem, bei Zahlungsschwierigkeiten schnell auf ihren Vermieter zuzugehen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

„Unsere Mitgliedsunternehmen sind verantwortungsbewusste Vermieter, die ein Interesse daran haben, dass ihre Mietverhältnisse gut und sicher sind“, sagt Dr. Iris Beuerle, Verbandsdirektorin des vbw Verband baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. „Keiner sollte Angst haben müssen, seine Wohnung zu verlieren. Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sie nicht nur Unternehmen, sondern auch Mieter in der Krise unterstützt. Das darf allerdings nicht über eine rechtlich aufgebürdete finanzielle Zusatzbelastung der Vermieter stattfinden. Wohnungsunternehmen brauchen ihre Liquidität, um alle laufenden Bau-, Sanierungs-, Modernisierungs-, Betriebs- sowie Verwaltungskosten leisten zu können“, erklärte Beuerle in Anbetracht eines Gesetzentwurfs der Bundesregierung zur Abmilderung der Corona-Folgen. „Der Gesetzentwurf verlagert das finanzielle Risiko einer coronabedingten Zahlungsunfähigkeit der Mieter allein auf den Vermieter. Dies darf nicht sein. Um allen gerecht zu werden, muss das Risiko gesamtgesellschaftlich getragen werden, beispielsweise über einen „Sicher-Wohnen Fonds“, so die Verbandsdirektorin.