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Der fortschreitende Klimawandel ist eines der zentralen Themen unserer Zeit. Bei der Einsparung von CO2 und dem sparsamen Verbrauch von Ressourcen kommt der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft eine wichtige Aufgabe zu. Mehr als zwei Drittel der Wohnungen wurden bereits energetisch modernisiert. Jährlich werden mehr als 300 Millionen Euro in die Modernisierung investiert. Dennoch bleiben die Herausforderungen hoch. Insbesondere wenn es gilt, einerseits die Klimaziele im Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung zu erreichen und andererseits das Wohnen bezahlbar zu halten.

Klimawandel und Klimaschutz

Klimaziel in Baden-Württemberg: Null Emissionen im Gebäudesektor bis 2040

Mit der Verschärfung des Bundes-Klimaschutzgesetzes im August 2021 wurde das Ziel verankert, eine Treibhausgasneutralität bis 2045 zu erreichen.

In der Novelle des Klimaschutzgesetzes Baden-Württemberg (KSG BW) im Herbst 2021 wurden diese Ziele noch gesteigert: "Der Treibhausgasausstoß des Landes soll im Vergleich zu den Gesamtemissionen des Jahres 1990 bis 2030 um mindestens 65 Prozent und bis 2040 soll über eine schrittweise Minderung Netto-Treibhausgasneutralität („Klimaneutralität“) erreicht sein."

Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Wohnungswirtschaft.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität - Strategien und Lösungsansätze für Wohnungsunternehmen

Der Klimawandel und die damit verbundenen Vorgaben zur Dekarbonisierung stellen die Wohnungswirtschaft vor enorme Herausforderung. Deshalb lädt der vbw am 30. November 2021 zur Dekarbonisierungstagung "Auf dem Weg zur Klimaneutralität" ein. Die Veranstaltung zeigt praxisorientiert Strategien und Lösungsansätze auf, wie Wohnungsunternehmen sukzessive die Dekarbonisierung ihres Gebäudebestands erreichen können.

  • Felix Lüter, geschäftsführender Vorstand der Initiative Wohnen.2050, erläutert einige der neu entwickelten Tools der IW.2050, die zur CO2-Reduktion beitragen können.
  • vbw-Prüfungsdirektor WP Gernot Schober wird außerdem auf die betriebswirtschaftlichen Aspekte der Dekarbonisierung eingehen.
  • Wie klimaneutrales Bauen gestaltet werden kann und wie Strategien zur Dekarbonisierung aussehen können, wird Dr.- Ing Boris Mahler, geschäftsführender Vorstand der EGS-plan Ingenieurgesellschaft, vorstellen.
  • Zudem freuen wir uns auf Dr. Martin Handschuh, Geschäftsführer der eco2nomy GmbH, und Peter Stammer, geschäftsführender Vorstand der Familienheim Heidelberg eG, die die Klimaroadmap des Familienheims Heidelberg erörtern.

Die Tagung aus Stuttgart werden wir als Livestream übertragen.

Programm und Anmeldung finden Sie hier

Klimaschutz in Baden-Württemberg

Dr. Volker Kienzlen, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH, berichtet über die Anstrengungen für mehr Klimaschutz in Baden-Württemberg Land. Lesen Sie mehr dazu in seinem Artikel Kommunen müssen Vorbild werden

Stefan Braun, Referent beim Gemeindetag Baden-Württemberg, u.a. für den Bereich Klimaschutz, blickt auf die Aufgaben der Gemeinden in Bezug auf Klimaschutz und Klimafolgenanpassung. Lesen Sie mehr dazu in seinem Artikel Klimaschutz und Klimafolgenanpassung – Eine Aufgabe der Gemeinden?

Kommunen
müssen
Vorbild werden
Klimaschutz und Klima­folgen­anpassung
Eine Aufgabe
der Gemeinden?

Klimaroadmap - Dekarbonisierung des Gebäudebestands ist möglich

Die Wohnungswirtschaft in Baden-Württemberg bekennt sich zu den Klimaschutzzielen in Bund und Land, bis 2040 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu realisieren. Damit die Wohnungs- und Immobilienunternehmen im vbw dieses ehrgeizige Klimaschutzziel umsetzen können, gilt es die notwendigen Schritte strategisch zu planen.

Die Baugenossenschaft Familienheim Heidelberg eG hat in Zusammenarbeit mit der Eco2nomy GmbH, Stuttgart, dafür proaktiv eine Klimaroadmap erstellt. Mit Unterstützung der Beratungsgesellschaft gelang es, Ökologie, Wirtschaftlichkeit und Sozialverträglichkeit der Maßnahmen zu optimieren.

Wichtig war dabei, methodisch mit Hilfe von speziellen Tools die relevanten Aspekte zu analysieren und sorgsam gegeneinander abzuwägen. Auf dieser Basis konnten die Entscheidungen getroffen werden, die weit über eine reine technische Optimierung hinausgehen. Mit dem vorliegenden klaren Plan kann es jetzt an die Umsetzung gehen.

Den ausführlichen Bericht können Sie hier in unserem Magazin aktuell nachlesen

Klimaziele erreichen mit Plan
Baugenossenschaft Familienheim Heidelberg eG erstellt Klimaroadmap 2030+

European Green Deal

Der „Green Deal“ der Europäischen Kommission ist eine der sechs politischen Leitlinien und Kernstück der neuen „Von-der-Leyen-Kommission“. Mit dem Paket sollen Ziele wie die Klimaneutralität in der Europäischen Union (EU) bis 2050, die Abkopplung des Wirtschaftswachstums von der Ressourcennutzung oder der Schutz des Naturkapitals verfolgt werden. Der Green Deal soll vor allem zum Umdenken in und zu einer Umstrukturierung der Gesellschaft und Wirtschaft führen und ist als neue Wachstumsstrategie der EU gedacht.

Mehr dazu von Dr. Özgür Öner, Leiter des Europabüros beim GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. in seinem Artikel European Green Deal

European Green Deal

Nachhaltigkeit

Die vbw-Mitgliedsunternehmen sind nachhaltig wirtschaftende Unternehmen weil sie ihren Mietern und Mitgliedern dauerhaft bezahlbaren Wohnraum bieten. Sie handeln ökonomisch, ökologisch und sozial. Mit dem Leitfaden zur Nachhaltigkeit in der Wohnungswirtschaft des GdW können die Wohnungsunternehmen die Werte transparent darstellen.

Leitfaden
zur branchenspezifischen
Ergänzung des Deutschen
Nachhaltigkeitskodex (DNK)

Nachhaltiges Bauen

Über die Siegel der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen erfahren Sie in dem Artikel Felix Jansen, DGNB, mehr. Siegel der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen.

Siegel
der Deutschen
Gesellschaft für
Nachhaltiges Bauen

Energetische Sanierung

Damit der Gebäudebestand bis 2050 klimaneutral werden kann, müssen energetisches Sanieren und bezahlbares Wohnen in Einklang gebracht werden. Dafür brauchen wir neue Sanierungsprozesse und innovative, in der Breite umsetzbare Konzepte, kombiniert mit stärkenden Impulsen aus der Politik. Ein wichtiger Baustein kann die serielle Sanierung mit vorgefertigten Elementen sein, beispielweise nach dem Energiesprong-Prinzip.

Christian Stolte, Bereichsleiter Energieeffiziente Gebäude bei der Deutschen Energie-Agentur (dena) schreibt: Energiesprong revolutioniert den Sanierungsmarkt.

Energiesprong
revolutioniert
den
Sanierungsmarkt

Serielles, modulares Bauen

Der GdW hat mit neun Anbietern Rahmenvereinbarungen für seriellen und modularen Wohnungsbau geschlossen.

Broschüre
zur
GdW-Rahmenvereinbarung