vbw-info 03/2019

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Inhaltsverzeichnis

Wohnungswirtschaftliche Veranstaltungen

Internationale Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart (IBA’27) – Beteiligung des vbw und seiner Mitglieder

Unter den Stichworten Baukultur einer Neuen Moderne, Integrierte Quartiere, Neue Technologien für die lebenswerte Stadtregion, Region ist Stadt und Stadt ist Region, Mobile, Nachhaltige, Partizipative und Solidarische Region will die IBA’27 der gesamten Region dringend benötigte Impulse für die Zukunft geben.

Der vbw hat frühzeitig die Entscheidung getroffen, sich an diesem Prozess zu beteiligen und möchte seine Mitgliedsunternehmen dazu ermuntern, sich mit ihren Projekten und Bauvorhaben an der IBA’27 zu beteiligen.

Eine detaillierte Beschreibung, wie Sie Projekte einreichen können, finden Sie im Anhang oder unter dem Link: https://www.iba27.de/wp-content/uploads/iba27-fragebogen-1.pdf.

Die IBA’27 wird von zahlreichen offenen Foren begleitet, bei denen auch der vbw vertreten ist. Sollten Sie sich bei den Foren "Planen und Bauen", "Wirtschaft und Mobilität", "Forschung und Technologie" oder "Politik und Gesellschaft" beteiligen wollen, treten Sie bitte mit Herrn Benjamin Baecker (Telefon: 0711 16345 - 121, E-Mail: baecker@vbw-online.dein Kontakt, der für den vbw das Thema IBA’27 betreut.

Sie sind schon bei einem der Foren oder mit einem Projekt bei der IBA’27 vertreten? Dann bitten wir Sie ebenfalls, mit uns in Kontakt zu treten, denn wir möchten mit allen an der IBA’27 interessierten und beteiligten Mitgliedern – mit und ohne Projekt – in einen stetigen und koordinierten Informationsaustausch treten, um mit Ihnen über zukunftsweisende Themen zu diskutieren, Ihre Aktivitäten zu bündeln und gegebenenfalls auch medienwirksam zu nutzen.

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Wohnungswirtschaftliche Veranstaltungen

Informationsveranstaltung zum neuen Förderprogramm „Serielle Sanierung von Wohngebäuden“

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg hat das Förderprogramm „Serielle Sanierung von Wohngebäuden“ aufgelegt. Ziel des Förderprogramms ist es, bei der energetischen Sanierung von Wohngebäuden den Einsatz von vorgefertigten Fassaden- und Dachelementen zu unterstützen. Die Förderung erfolgt dabei durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss von bis zu 220 Euro je m2. Weitere Details zum Förderprogramm finden Sie sowohl in der Verwaltungsvorschrift (https://um.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-um/intern/Dateien/Dokumente/5_
Energie/Beratung_und_Information/190207_VwV_Serielle_
Sanierung_GABLBW.pdf
) sowie unter nachfolgendem Link: https://um.
baden-wuerttemberg.de/de/energie/informieren-beraten-foerdern/foerdermoeglichkeiten/foerderprogramm-serielle-sanierung-von-wohngebaeuden/
.

Ergänzend findet am 02.04.2019 im Umweltministerium in Stuttgart (Willy-Brandt-Straße 41) von 14 bis 16 Uhr eine Informationsveranstaltung zu diesem neuen Förderprogramm statt. Die Anmeldung ist per Mail direkt beim Umweltministerium möglich: vorzimmer6@um.bwl.de

Als Ansprechpartner steht Ihnen Herr Michael Roth vom vbw (Telefon 0711 16345 – 110) zur Verfügung.

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Wohnungswirtschaftliche Veranstaltungen

Veranstaltungshinweis

Die HfWU Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen lädt auch in diesem Jahr zum nunmehr 40. Tag der Immobilie ein. Die Veranstaltung findet am 29.04.2019 in der Jahnhalle, Geislingen an der Steige, statt.

Der diesjährige Immobilientag steht unter dem Motto „Immobilien- und Wohnungswirtschaft im Wandel“. Verschiedene Facetten und Betrachtungsperspektiven werden hierzu aufgegriffen und von namhaften Referenten in Vorträgen beleuchtet.

Details zum Programm und zur Anmeldung entnehmen Sie bitte dem beigefügten Flyer.

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Allgemeine Geschäftsführung

Wichtiger Hinweis: Rauchwarnmelder – Produktrückruf

Der Funk-Rauchwarnmelder KB SMOKE 5.5 R (Atral-Secal GmbH - Hager Group) wird unter anderem durch die KALORIMETA GmbH (KALO) angeboten bzw. verbaut.

Die KALO hat den GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. mit Schreiben vom 13.03.2019 über einen Produktfehler an diesen Geräten informiert (Anlage).

Nach einem sogenannten "Watch-Dog-Reset" ist die Primärfunktion der Rauchentdeckung und -meldung nicht gewährleistet.

Wie dem Schreiben zu entnehmen ist, wurden bzw. werden Sie – sofern Ihr Wohnungsunternehmen betroffen ist – direkt von KALO angeschrieben und auf einstweilig notwendige Sicherheitsregeln hingewiesen. Auch zur weiteren Vorgehensweise finden sich in diesem Schreiben detaillierte Informationen. Die weiteren Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Schreiben.

Für Rückfragen steht Ihnen die Rechtsabteilung des vbw (Ansprechpartnerin: RAin Ursula Hennes, Telefon 0711 16345 - 114) zur Verfügung.

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Allgemeine Geschäftsführung

Landgericht Stuttgart: Mietpreisbremse in Baden-Württemberg unwirksam

Wie wir Ihnen im vbw-info 10/2018 bereits mitgeteilt hatten, hat das Amtsgericht Stuttgart (AG Stuttgart, Urteil vom 30.10.2018; Az. 35 C 2110/18) die Umsetzung der Mietpreisbremse in Baden-Württemberg für unwirksam erklärt.

Die Entscheidung wurde am 13.03.2019 vom Landgericht Stuttgart bestätigt. Im Ergebnis hat das Landgericht die Landesverordnung zur Mietpreisbremse aus formalen Gründen wegen fehlender Veröffentlichung der Begründung für unwirksam erklärt und sich inhaltlich insoweit den bereits ergangenen Entscheidungen der Landgerichte München, Frankfurt und Hamburg für die dortigen Verordnungen angeschlossen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hat umgehend auf das Urteil reagiert und die amtliche Begründung im Internet öffentlich gemacht (Link: https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/bauen/wohnungsbau/mietpreisbremse/).

Des Weiteren arbeitet das Ministerium bereits an einer neuen Landesverordnung zur Mietpreisbremse. Es fanden schon im Vorfeld der Entscheidung erste Beratungen – auch unter Beteiligung des vbw – in der Wohnraum-Allianz statt.

Wann die neue Verordnung genau in Kraft treten wird, kann noch nicht sicher prognostiziert werden, da zur Aktualisierung des zugrundeliegenden Datenmaterials über die Wohnungsmärkte zunächst ein externes Gutachten in Auftrag gegeben werden muss.

Für Rückfragen steht Ihnen die Rechtsabteilung des vbw (Ansprechpartnerin: RAin Ursula Hennes, Telefon 0711 16345 – 114) zur Verfügung.

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Allgemeine Geschäftsführung

Die Datenschutzbeauftragten der WTS informieren: Keine Weitergabe von E-Mail oder Telefonnummern von Eigentümern in der Einladung zur Eigentümerversammlung

Uns liegen Beschwerden von verschiedenen Aufsichtsbehörden vor, weil Eigentümer per E-Mail Wünsche zur Tagesordnung der Eigentümerversammlung beim Verwalter eingereicht hatten. Zur Arbeitsvereinfachung hatte der Verwalter die E-Mail ausgedruckt und zur Vorbereitung der Beschlussfassung durch die Eigentümer den Einladungen beigefügt. Dabei wurde dann die E-Mail-Adresse des beantragenden Eigentümers den anderen Eigentümern bekannt. Aufgrund der Beschwerde des betroffenen Eigentümers bei der zuständigen Aufsichtsbehörde wurde diese Vorgehensweise von den Aufsichtsbehörden gerügt.

Unsere Gegenvorstellungen bei den Aufsichtsbehörden hatten bisher keinen Erfolg.

Bei den Einladungen zur Eigentümerversammlung ist deshalb darauf zu achten, dass nicht die E-Mail-Adresse oder Telefonnummer eines Eigentümers den anderen Eigentümern bekannt werden. Es ist deshalb nicht statthaft, die E-Mail eines antragstellenden Eigentümers einfach auszudrucken und der Einladung beizufügen.

Es bestehen aber keine Einwände, wenn der Inhalt der E-Mail ausgedruckt und der Einladung beigefügt wird, sofern die Absender- und ggf. Empfängerzeile (in der auch die E-Mail-Adresse anderer Eigentümer stehen könnte) nicht mit ausgedruckt werden.

Wir bitten um Beachtung.

Fragen zum Datenschutz beantworten Ihnen gerne die Datenschutzbeauftragten der WTS, Herr David Hummel (E-Mail: hummel@wts-vbw.de), Herr Dieter Schmidt (E-Mail: dschmidt@wts-vbw.de) und Herr Christoph Schmidt (E-Mail: cschmidt@wts-vbw.de).

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Allgemeine Geschäftsführung

Hinweis auf bundesweiten Aktionstag „Tag der Nachbarn“ am 24.05.2019

Die nebenan.de Stiftung, eine Kooperationspartnerin des GdW, initiiert am 24.05.2019 den „Tag der Nachbarn“, der deutschlandweit gefeiert wird. Gemeinsam sind Menschen dazu aufgerufen, ein kleines oder großes Fest mit den Nachbarn zu feiern und so ein Zeichen für ein besseres Miteinander zu setzen.

Der Tag der Nachbarn auf einen Blick:

  • Ziel: Mehr Gemeinschaft und weniger Anonymität in unseren Nachbarschaften; Austausch über Alters-, Herkunfts- und Einkommensgrenzen hinweg
  • Jeder kann mitmachen: Privatpersonen, soziale Institutionen, Vereine, Kitas und Schulen, Kommunen und lokale Gewerbetreibende
  • Initiiert von der nebenan.de Stiftung, gefördert u.a. vom Bundesfamilienministerium

So können Sie mitmachen:

  • Eigenes Fest organisieren: Ab sofort eine kostenlose Mitmach-Box auf www.tagdernachbarn.de bestellen und Ihr Fest anmelden
  • Feste unterstützen: Mit Engagement, Zeit, Reichweite oder Sachspenden ein Fest aus Ihrer Nachbarschaft fördern
  • Fest besuchen: Auf der Karte auf www.tagdernachbarn.de ein Fest in Ihrer Nähe finden und mitfeiern.
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Allgemeine Geschäftsführung

Immobilien-Award 2019 des IWS ausgeschrieben

Der Branchenverband IWS Immobilienwirtschaft Stuttgart schreibt zum siebten Mal den Immobilien-Award Metropolregion Stuttgart aus. Eingereicht werden können innovative Objekte aller Immobiliengattungen, also aus den Bereichen Wohnimmobilien, Gewerbeimmobilien, Sonderimmobilien, Immobilien der öffentlichen Hand. Gefragt sind sowohl Neubauprojekte als auch Revitalisierungen. Die Immobilien müssen in der Zeit vom 01.08.2017 bis 31.12.2019 fertig gestellt sein oder bezugsfertig werden.

Dieser Preis soll außergewöhnliche Immobilien und Projekte aus der Metropolregion Stuttgart auszeichnen, die gestalterisch, ökonomisch, technisch oder ökologisch Maßstäbe setzen. Bauherren, Entwickler, Architekten oder Investoren können bis zum 31.05.2019 nach Abstimmung mit ihren Projektpartnern und der Genehmigung zur Beteiligung durch den Eigentümer Objektunterlagen einreichen. Die zehnköpfige Jury des Immobilien-Award, zu der auch vbw-Verbandsdirektorin Dr. Iris Beuerle gehört, ist interdisziplinär besetzt.

Die Preisverleihung findet am 07.11.2019 im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung in der „Alten Reithalle“ in Stuttgart statt.

Die Teilnahmeunterlagen finden Sie auf der Seite des iws-immobilienaward unter dem Link: https://iws-immobilienaward.de/teilnahme/

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Allgemeine Geschäftsführung

Gemeinsame Auslobung 2019: Deutscher Nachbarschaftspreis und Preis Soziale Stadt kooperieren

Im Jahr 2019 werden die beiden Preise, die sich für gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein soziales Miteinander im städtischen wie im ländlichen Raum einsetzen, erstmals zusammen ausgeschrieben und auf einer gemeinsamen Preisverleihung in Berlin vergeben.

Der Deutsche Nachbarschaftspreis richtet sich an Initiativen aus der Zivilgesellschaft, die sich für eine lebenswerte Nachbarschaft und ein gutes Zusammenleben vor Ort einsetzen. Der Preis Soziale Stadt zeichnet Projekte von kommunalen Institutionen, Wohnungsunternehmen, Verbänden und anderen Organisationen aus, die in der Stadt- und Quartiersentwicklung aktiv sind.

Die Ausschreibung vom Deutschen Nachbarschaftspreis und dem Preis Soziale Stadt erfolgt am 03.06.2019 auf www.nachbarschaftspreis.de. Bewerbungsschluss ist der 29.07.2019. Der Deutsche Nachbarschaftspreis ist auf Landes- und Bundesebene sowie in einer Publikumskategorie mit insgesamt 53.0000 Euro dotiert; der Preis Soziale Stadt wird erstmals mit einem Preisgeld von 10.000 Euro vergeben.

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Wohnungspolitik

Absage der geplanten Gebäudekommission

Am 15.02.2019 wurde bekannt, dass die im Koalitionsvertrag vorgesehene Gebäudekommission nun doch nicht eingesetzt werden soll. Aus wohnungswirtschaftlicher Sicht ist die Absage der Gebäudekommission mit Blick auf die Transformation von Quartieren bzw. Gebäuden hin zu einer kohlenstoffarmen Bewirtschaftung ein schwerer Fehler. Die Gebäudekommission hätte die Möglichkeit eines konstruktiven Dialogs geboten, um die Ziele des Klimaschutzes und der Energiewende mit dem bezahlbaren Wohnen in Einklang zu bringen.

Der GdW hatte bereits umfangreiche Vorschläge entwickelt, die er gern in die Arbeit einer Gebäudekommission eingebracht hätte. Aber offenbar hatte die zuvor abgeschlossene Kohlekommission den finanziellen Spielraum bereits völlig ausgereizt, so dass für das wichtigste gesellschaftspolitische Thema, das bezahlbare Wohnen, und die Frage, wie jetzt noch zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen gestemmt werden sollen, kein Geld mehr zur Verfügung steht.

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Wohnungspolitik

Städtebauförderung: 257 Millionen Euro für 379 städtebauliche Maßnahmen

Wohnqualität in Ortskernen verbessern, Quartiere aufwerten, Brachflächen neu nutzen, Wohnraum schaffen - für insgesamt 379 städtebauliche Maßnahmen hat das Land den Städten und Gemeinden eine Rekordsumme von insgesamt rund 257,4 Millionen Euro bewilligt. Aus der Bewilligungssumme kommen rund 100,8 Millionen Euro vom Bund. Damit können insgesamt 379 städtebauliche Sanierungsgebiete gefördert werden. Darunter sind 68 Neumaßnahmen, 260 Maßnahmen, für die die Mittel aufgestockt werden, sowie 51 Einzelvorhaben, die im Rahmen des Bund-Länderinvestitionspakts „Soziale Integration im Quartier" gefördert werden.

 „Die Mittel geben den Städten und Gemeinden finanzielle Planungssicherheit und bieten die Chance, auf aktuelle Herausforderungen wie den Mangel an Wohnraum, die Weiterentwicklung zur ,Smart City' oder neue Anforderungen aufgrund des demografischen Wandels zu reagieren und sich fit für die Zukunft zu machen", erklärte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut. Wie wichtig den Kommunen eine zukunftsfähige Stadtentwicklung ist, zeigt sich auch daran, dass auch in diesem Jahr mehr als drei Mal so viele Mittel beantragt wurden als zur Verfügung stehen.

Ein wichtiger Schwerpunkt liegt darin, Wohnraum zu erhalten und zu schaffen, indem bestehende Wohnungen modernisiert, leerstehende Immobilien umgenutzt sowie Flächen aktiviert und so vorbereitet werden, dass dort nachverdichtet oder neu gebaut werden kann. So sind nach heutigem Stand in den 2019 neu aufgenommenen Sanierungsgebieten rund 5.700 neue Wohnungen und die Modernisierung von rund 2.400 Wohnungen geplant; in den Sanierungsgebieten, in denen die Mittel aufgestockt werden, planen die Kommunen rund 9.200 neue und die Modernisierung von 2.900 bestehenden Wohnungen.

Eine große Chance für die Schaffung von Wohnraum bieten hier ehemals militärisch genutzte Gebiete, die mit Hilfe der Städtebauförderungsmittel umgestaltet und neu genutzt werden. Dies sind beispielsweise die Areale Rohrbach Hospital in Heidelberg, und Spinelli Barracks in Mannheim (beides neue Maßnahmen) oder die Mangin-Kaserne in Villingen­ Schwenningen (Aufstockung), wo lebenswerte neue Quartiere entstehen. Die Konversion ist ebenfalls ein Förderschwerpunkt der Städtebauförderung.

Weitere Informationen können Sie der Internetseite des Wirtschaftsministeriums entnehmen unter folgendem Link:

https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/ministerium-fuer-wirtschaft-arbeit-
und-wohnungsbau-bewilligt-2574-millionen-euro-fuer-379-staedtebaul/

Dort finden Sie unter anderem Hintergrundinformationen sowie die Programmlisten 2019 (alphabetisch nach Kommunen bzw. Landkreisen) im PDF-Format.

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Förderung des Wohnungsbaus

Soziale Wohnraumförderung – Änderung des Grundgesetzes verabschiedet

Wie im vbw-info 02/2019 berichtet, hatten sich Bundesrat und Bundestag am 20.02.2019 auf einen Kompromiss zur Änderung des Grundgesetzes geeinigt, wodurch der Bund die Länder weiter finanziell beim sozialen Wohnungsbau unterstützen kann.

Nachdem der Bundestag den erzielten Kompromiss bereits am 21.02.2019 verabschiedet hatte, stimmte am 15.03.2019 der Bundesrat der Änderung des Grundgesetzes ebenfalls zu. Die Länder sind nun angehalten, die eingesetzten Bundesmittel in angemessener Höhe kozufinanzieren und zweckgebunden für die Wohnraumförderung einzusetzen.

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Mietrecht

Nachweis der ortsüblichen Vergleichsmiete durch einfachen Mietspiegel vor Gericht möglich

Zwischen den Klägern als Vermieter und den Beklagten als Mieter besteht seit 2003 ein Mietverhältnis über eine 82 qm große Wohnung in Dresden. Im Mai 2015 forderten die Vermieter die Mieter, gestützt auf den einfachen Mietspiegel der Stadt Dresden, auf, einer Erhöhung der Nettokaltmiete von 6,25 EUR je qm auf 6,55 EUR zuzustimmen. Die Mieter stimmten einer Mieterhöhung jedoch nicht zu, sodass die Vermieter Klage auf Zustimmung erheben mussten. Diese blieb in erster Instanz erfolglos, wurde durch das Landgericht jedoch in der Weise abgeändert, dass dieses eine Mieterhöhung auf 6,39 EUR pro qm annahm und sich hierbei zur Ermittlung auf die ortsübliche Vergleichsmiete des Mietspiegels für die Stadt Dresden gestützt hat.

Entscheidung des BGH:

Der BGH bestätigt mit Urteil vom 13.02.2019 (Az.: VIII ZR 245/17) das Urteil des Landgerichts.

Der BGH stützt seine Entscheidung darauf, dass das Landgericht zu Recht seine Überzeugung über die Höhe der ortsüblichen Vergleichsmiete und damit die zulässige Mieterhöhung auf den einfachen Mietspiegel der Stadt Dresden gestützt hat. Zwar handele es sich hier um keinen qualifizierten Mietspiegel, sodass auch nicht gemäß § 558d Abs. 3 BGB vermutet werden kann, dass sich die hieraus ergebenden Werte als ortsübliche Vergleichsmiete darstellen. Jedoch sei auch der einfache Mietspiegel ein Indiz dafür, dass die dort angegebenen Entgelte die ortsübliche Vergleichsmiete zutreffend wiedergeben.

Der BGH stellt jedoch klar, dass es auf die Umstände des Einzelfalles ankommt, ob der Mietspiegel für die Beurteilung der ortsüblichen Vergleichsmiete einer konkret zu beurteilenden Wohnung ausreicht. Die Reichweite der Indizwirkung ergebe sich daraus, welche Qualität der Mietspiegel aufweise und welche Einwendungen der Parteien gegen den Erkenntniswert der darin enthaltenen Angaben vorgebracht werden.

Anmerkung:

Das Urteil des BGH betrifft einen Einzelfall und kann nicht für alle vorhandenen einfachen Mietspiegel und hierauf gestützte Mieterhöhungsverlangen verallgemeinert werden. Interessant ist jedoch die Aussage des BGH, dass auch ein einfacher Mietspiegel eine Indizwirkung aufweisen kann, wobei die Stärke dieser Indizwirkung davon abhängt, welche „Qualität“ der Mietspiegel aufweist und welche konkreten Einwendungen gegen den Erkenntniswert der darin enthaltenen Angaben durch die nicht zustimmende Mietpartei vorgebracht werden.

Für Rückfragen steht Ihnen die Rechtsabteilung des vbw (Ansprechpartner: RA Thorsten Aigner, Telefon 0711 16345 - 118) zur Verfügung.

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Ausbildung, Nachwuchsförderung

Die AWI informiert: Fortbildung zur Geprüften Fachkraft für Gebäudemanagement (AWI) ab 20.05.2019

Das Aufgabenfeld von HausmeisterInnen hat sich in den letzten Jahren stetig verändert. Die Tätigkeiten entwickeln sich von überwiegend handwerklich orientierten Tätigkeiten hin zu planerischen und organisatorischen Aufgaben, die mitunter auch kaufmännische Kenntnisse erfordern. Aber auch als Ansprechpartner vor Ort werden HausmeisterInnen oftmals mit Nachbarschaftskonflikten konfrontiert und müssen beispielsweise bei der Wohnungsabnahme die rechtlichen Bestimmungen kennen. HausmeisterInnen stellen somit ein wichtiges Bindeglied zwischen den MieterInnen und den MietsachbearbeiterInnen dar und sind Repräsentanten des Wohnungsunternehmens vor Ort.

Der Qualifizierungslehrgang „Geprüfte Fachkraft für Gebäudemanagement (AWI)“ (Start: 20.05.2019) macht ihre HausmeisterInnen fit für diese Aufgaben!

Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: https://awi-vbw.de/fileadmin/user_upload/AWI/Fortbildungen/Fachkraft_
Gebaeudemanagement-AWI_/Flyer_-_Gebaeudemanagement_-_2019.pdf
oder bei der AWI unter Telefon: 0711 16345 – 601.

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Ausbildung, Nachwuchsförderung

GdW-Stipendien 2019 für die besten Immobilienkaufleute

Der GdW und die jeweilige Hochschule unterstützen auch dieses Jahr wieder die besten Absolventen der Ausbildung zum/r Immobilenkaufmann/-frau mit der Vergabe von drei Stipendien für ein berufsbegleitendes Bachelor-Studium durch die Übernahme von 75 % der anfallenden Studiengebühren. Das nächste Vergabeverfahren findet im Sommer 2019 für das Bachelorstudium ab dem Wintersemester 2019/2020 statt.

Weitere Informationen zur Bewerbungsfrist und den einzureichenden Unterlagen erhalten Sie auf der GdW-Homepage unter folgendem Link: (https://web.gdw.de/der-gdw/aus-und-weiterbildung/bachelor-stipendien).

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Stellenangebote / Stellengesuche

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