vbw-info 05/2021

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Inhaltsverzeichnis

Verbandsinformationen

Wohnungspolitik

Gesetzgebung und Rechtsprechung

Steuerfragen

Prüfung und Bilanzierung

Wettbewerbe und Studien

Veranstaltungen

Aus- und Weiterbildung

Stellenbörse

Verbandsinformationen

vbw-info im neuen Look – bitte melden Sie sich für die RSS-Feeds an

Ab heute präsentiert sich das vbw-info in einem neuen Look: mit neuen Rubriken, mehr News und in Farbe. Wir wollen, dass Sie künftig noch schneller die Informationen erhalten, die Sie interessieren. Deshalb haben wir die Rubriken neu aufgelegt und verschlankt. Sie lauten nun:

  • Verbandsinformationen
  • Wohnungspolitik
  • Gesetzgebung und Rechtsprechung
  • Steuerfragen
  • Prüfung und Bilanzierung
  • Aus den Mitgliedsunternehmen
  • Wettbewerbe und Studien
  • Veranstaltungen
  • Aus- und Weiterbildung
  • Stellenbörse

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Wir freuen uns außerdem über Informationen aus Ihren Unternehmen zu Personalien, Projekten oder anderen News, die wir gerne in der Rubrik „Aus den Mitgliedsunternehmen“ aufnehmen.

Bei Fragen steht Ihnen als Ansprechpartnerin Marion Schubert vom vbw (Telefon 0711 16345 – 120) gerne zur Verfügung.

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    Bericht über die Sitzungen der regionalen Arbeitsgemeinschaften 2021

    In diesem Jahr fanden die Sitzungen der acht regionalen Arbeitsgemeinschaften in einem virtuellen Austausch statt. Im Mittelpunkt standen die geplante Neufassung der Satzung sowie die Änderung der Wahlordnung des vbw. Begleitet wurden die Sitzungen jeweils von einem ehrenamtlichen Vorstandsmitglied des vbw sowie einem Mitglied der Satzungskommission.

    Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzungen war der neu entworfene „Wertekatalog“, mit dem sich der vbw und seine Mitgliedsunternehmen identifizieren und ihre Werte verdeutlichen können, um in der Öffentlichkeit das Geschäftsmodell und die damit einhergehenden Unterschiede zu anderen Akteuren auf dem Wohnungsmarkt herauszustellen.

    Darüber hinaus wurde über Aktuelles aus der Verbandsarbeit, dem Prüfungsdienst und der Rechtsabteilung berichtet. Ein Erfahrungsaustausch rundete die Sitzungen ab.

    Im September 2020 wurde die Geschäftsordnung der regionalen Arbeitsgemeinschaften inhaltlich angepasst. Mit Überarbeitung der Geschäftsordnung wurden Zuständigkeitsregelungen und eine festgelegte Wahlperiode für Vorsitzende und Stellvertreter der regionalen Arbeitsgemeinschaften aufgenommen. Die Geschäftsordnung schafft durch ihre Anpassung noch mehr Transparenz.

    Daher wurden bei allen acht regionalen Arbeitsgemeinschaften Wahlen durchgeführt.

    Als Vorsitzende der regionalen Arbeitsgemeinschaften wurden gewählt:

    Jürgen Oelschläger
    Bau- und WohnungsVerein Stuttgart

    Arbeitsgemeinschaft I (Stuttgart-Stadt)

    Dirk Braune
    Kreisbaugesellschaft Waiblingen mbH

    Arbeitsgemeinschaft II (Mittlerer Neckar)

    Thomas Münkle
    Baugenossenschaft Crailsheim eG       

    Arbeitsgemeinschaft III (Nord/Ost)

    Rainer Müldner
    Wohnungsbaugesellschaft Villingen-Schwenningen mbH

    Arbeitsgemeinschaft IV (Westalb-Schwarzwald-Baar)

    Patrick Detzel
    Baugenossenschaft Biberach eG

    Arbeitsgemeinschaft V (Bodensee Oberland)

    Peter Bresinski
    Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH

    Arbeitsgemeinschaft VI (Rhein-Neckar)

    Stefan Storz
    VOLKSWOHNUNG GmbH

    Arbeitsgemeinschaft VII (Mittelbaden)

    Anja Dziolloß
    Familienheim Freiburg Baugenossenschaft eG

    Arbeitsgemeinschaft VIII (Südlicher Oberrhein)

    Als stellvertretende Vorsitzende der regionalen Arbeitsgemeinschaften wurden gewählt:

    Karin Autenrieth
    Bau- und Heimstättenverein Stuttgart eG

    Arbeitsgemeinschaft I (Stuttgart-Stadt)

    Bernd Weiler
    Kreisbaugenossenschaft Kirchheim-Plochingen eG

    Arbeitsgemeinschaft II (Mittlerer Neckar)

    Andreas Veit
    Wohnungsbau Ludwigsburg GmbH

    Arbeitsgemeinschaft II (Mittlerer Neckar)

    Dominik Buchta
    Stadtsiedlung Heilbronn GmbH

    Arbeitsgemeinschaft III (Nord/Ost)

    Uwe Wulfrath
    GWG - Gesellschaft für Wohnungs- und Gewerbebau Tübingen mbH 

    Arbeitsgemeinschaft IV (Westalb-Schwarzwald-Baar)

    Axel Nieburg
    Baugenossenschaft HEGAU eG

    Arbeitsgemeinschaft V (Bodensee Oberland)

    Rüdiger Lapsit
    Baugenossenschaft Seckenheim eG

    Arbeitsgemeinschaft VI (Rhein-Neckar)

    Jürgen Dietrich
    Mieter- und Bauverein Karlsruhe eG

    Arbeitsgemeinschaft VII (Mittelbaden)

    Dr. Fred Gresens
    GE-MI-BAU Mittelbadische Baugenossenschaft eG

    Arbeitsgemeinschaft VIII (Südlicher Oberrhein)

    Wir gratulieren allen neu- und wiedergewählten Mitgliedern und danken für ihr Engagement.

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      Angebot zur Sicherheit Ihrer IT: Analyse Ihrer Datensicherung

      Jedes Jahr steigt die Anzahl der Cyber-Angriffe auf Unternehmens-Computernetzwerke auf neue Höchststände. Die größte Bedrohung stellten laut Bundeskriminalamt nach wie vor Angriffe mit sogenannter Ransomware dar. Dabei handelt es sich um Schädlinge, die Daten auf den angegriffenen Rechnern verschlüsseln und damit für die Anwender unbrauchbar machen.

      Wenn Sie Gewissheit haben wollen, dass Ihre Datensicherung möglichst keine Schwachstellen hat und Schäden durch Cyber-Angriffe bestenfalls mit eigenen Mitteln behoben werden können, haben wir ein passendes Angebot für Sie: Wir checken Ihr Datensicherungskonzept mit einem Audit ab. Je nach Komplexität ihres vorhandenen Datensicherungskonzeptes lässt sich der Auftragsumfang bei ca. 4 bis 6 Stunden ansetzen. Das Audit funktioniert unkompliziert, schnell und digital.

      Warum ein Datensicherungs-Audit auch für Sie wichtig sein kann:

      Die Wohnungswirtschaft allgemein und Sie als unsere Mitgliedsunternehmen speziell sind im Fokus der Angreifer. Ziel sind die Daten in Ihrem Netzwerk, nicht die der wohnungswirtschaftlichen Software, die Sie in einem Rechenzentrum betreiben.

      Wenn ein Schädling in einem Unternehmen bereits Schaden anrichten konnte, ist vor allem die Datensicherung relevant. Mittels Sicherung Ihrer Daten auf andere Medien haben Sie die Chance, verschlüsselte Daten mit der vor einer Verschlüsselung erfolgten Sicherung wiederherzustellen, ohne Lösegeld zu zahlen. Dies geht aber auch nur bedingt, denn häufig schlummert Ransomware bereits über eine längere Zeit in Ihrem Netzwerk und könnte bei einer Wiederherstellung über die Sicherungskopien aktiviert werden.

      Um dies zu vermeiden, gibt es mehrere Möglichkeiten und Konzepte, allerdings keine allgemein gültige Lösung. Jeder IT-Dienstleister hat unterschiedliche Vorgehensweisen, die alle richtig sein können. Genauso kann jedes Konzept an der entscheidenden Stelle einen Schwachpunkt haben, der die gesamte Lösung konterkariert.

      Das IT-Team des vbw bietet Ihnen an, das bei Ihnen eingerichtete Datensicherungskonzept zu analysieren und mit Ihnen und Ihrem IT-Dienstleister zu besprechen. Im günstigsten Fall erhalten Sie die Bestätigung, dass es keine Schwachstellen gibt. Falls doch, werden diese miteinander besprochen und Sie erhalten individuelle Handlungsempfehlungen für Ihr Unternehmen zur Umsetzung durch Ihren Dienstleister.

      Für ein Angebot wenden Sie sich gerne an edv-support@vbw-online.de oder telefonisch an 0711 16345 – 800.

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        Bericht aus der Sitzung des Fachausschusses Rechtsfragen im vbw am 12.05.2021

        Am 12.05.2021 tagte der Fachausschusses Rechtsfragen im vbw virtuell. Nach der Begrüßung durch die FA-Vorsitzende, Frau Raule-Rohr, berichtete Frau Hennes aus dem FA Recht des GdW in Berlin, der am 21./22.04.2021 online stattfand.

        Diskutiert wurden dort u.a. die geplanten Gesetzesvorhaben des Bundes und deren Konsequenzen für die Wohnungswirtschaft (Baulandmobilisierungsgesetz, Mietspiegelreform, Lobbyregister, Lieferkettengesetz, Novelle des TKG -> Streichung der Umlegbarkeit von Kabelgebühren ab 01.07.2024). Zum letzten Punkt (TKG) diskutierten die Teilnehmer des Fachausschusses Rechtsfragen im vbw sodann die möglichen Handlungsoptionen und möglichen Vertragsgestaltungen mit Mietern und Kabelanbietern.

        Es folgte ein Erfahrungsaustausch zum Thema Corona. Die Teilnehmer berichteten, wie in ihren Unternehmen im vergangenen Jahr mit dem Thema umgegangen wurde. Sowohl die Genossenschaften als auch die kommunalen Gesellschaften haben weitestgehend auf virtuelle Sitzungen umgestellt. Die kommunalen Gesellschaften haben teilweise ihre Gesellschaftsverträge bereits entsprechend angepasst. Weiter wird in den Unternehmen – wo immer machbar – mobil gearbeitet, und den Mitarbeitern werden regelmäßig Schnell- bzw. Selbst-Tests angeboten. Es wurden in diesem Zusammenhang die rechtlichen Aspekte zum Thema Angebotspflicht des AG / Annahmepflicht des AN diskutiert.

        Die FA-Vorsitzende Frau Raule-Rohr berichtete abschließend noch über die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen in BW aus Sicht der Wohnungswirtschaft sowie über die wohnungswirtschaftlich relevanten Themen aus den Wahlprogrammen der Parteien für die Bundestagswahl. Die Teilnehmer waren sich einig, dass sowohl der Koalitionsvertrag als auch die Wahlprogramme die Wohnungswirtschaft vor erhebliche (rechtliche) Herausforderungen stellen werden.

        Anschließend bedankte sich Frau Raule-Rohr für die rege Teilnahme an der Sitzung und verabschiedete mit herzlichen Worten Inge Hartmann (Bau- und Sparverein Ravensburg eG), die dem Fachausschuss altersbedingt ab dem 30.09.2021 nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

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          Neue Miet- und Nutzungsverträge 2021 (Haufe Verlag) – Weitere Aktualisierungen

          Mit vbw-info 03/2021 hatten wir Sie über das Erscheinen der neuen Mustervorlagen für die Miet- und Nutzungsverträge, die über den Haufe Verlag bezogen werden können, informiert. Zwischenzeitlich hat der GdW in Zusammenarbeit mit den Landesverbänden weitere Aktualisierungen seiner Mustervorlagen vorgenommen. Wie angekündigt wurde der Verwaltervertrag für Wohnungseigentumsanlagen aufgrund des am 01.12.2020 in Kraft getretenen Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetzes (WEMoG) vollständig überarbeitet und aktualisiert.

          Des Weiteren wurde der Mietvertrag Garage/Stellplatz im Hinblick auf die Anforderungen und Ansprüche des Mieters auf E-Mobilität angepasst. Berücksichtigt werden die Errichtung, der Betrieb und der Rückbau von baulichen Veränderungen, die dem Laden elektrisch betriebener Fahrzeuge dienen.  

          Die Vorlagen sind in gedruckter oder elektronischer Fassung erhältlich. Mitglieder des GdW erhalten einen Preisvorteil von 10 %. Wegen der Einzelheiten zum Bezug der Muster verweisen wir insoweit auf unser vbw-info 03/2021.

          Bei Fragen steht Ihnen als Ansprechpartner das Team der Rechtsabteilung des vbw (Telefon Sekretariat 0711 16345 – 117 bzw. – 104) gerne zur Verfügung.

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            vbw-Tagung „Wohnen und älter werden in Zeiten der Digitalisierung“ auf YouTube

            Angesichts des demografischen Wandels stehen die vbw-Mitgliedsunternehmen vor der Herausforderung, Wohnungen altersgerecht und somit barrierearm anzupassen, damit die Menschen in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können. Dem Zusammenspiel von Technik, Pflege und Wohnraum widmete sich die digitale Tagung „Wohnen und älter werden in Zeiten der Digitalisierung“, die der vbw gemeinsam mit dem Demografiebeauftragten für Baden-Württemberg Thaddäus Kunzmann sowie dem KomZet BW Kompetenzzentrum Smart Home and Living Baden-Württemberg veranstaltet hat.

            Sie haben die Veranstaltung verpasst oder wollen einzelne Beiträge nochmals anschauen? Sämtliche Vorträge aus Wissenschaft und Praxis sowie die Podiumsdiskussion finden Sie nun auf dem vbw-YouTube-Kanal. Eine detaillierte Übersicht mit Links zu den einzelnen Mitschnitten bietet unsere Homepage www.vbw-online.de/themen-und-positionen/wohnen-im-alter.

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              Wohnungspolitik

              Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung

              Nach intensiven Verhandlungen stellte die neue Landesregierung aus BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der CDU am 05.05.2021 den gemeinsamen Koalitionsvertrag für die kommenden 5 Jahre vor, der anschließend ebenfalls von den Parteitagen gebilligt wurde. Der Koalitionsvertrag enthält einige Neuerungen, die die Wohnungswirtschaft betreffen und über die wir Sie im Rundschreiben vom 06.05.2021 informiert haben. Das Rundschreiben können Sie hier einsehen. Den kompletten Koalitionsvertrag finden Sie hier (Kapitel „Bauen und Wohnen“ ab S. 133).

              Die größte Herausforderung wird angesichts der Planungen der Landesregierung weiterhin darin bestehen, dass Wohnen bezahlbar bleibt. In einer Pressemitteilung haben wir uns dahingehend zu den bereits bekannten Punkten geäußert. Das neu geschaffene Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen wird künftig von Nicole Razavi MdL (CDU) geleitet. Ferner wurde Andrea Lindlohr MdL (BÜNDNIS 90/ Die GRÜNEN) als Staatssekretärin des neu geschaffenen Ministeriums benannt.

              Wir freuen uns auf den Dialog mit den politischen Entscheidern zur Konkretisierung der Vorhaben des Koalitionsvertrages. Über die kommenden wohnungspolitischen Initiativen der neuen Landesregierung werden wir Sie gerne auf dem Laufenden halten.

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                Bundestagswahl 2021

                In vier Monaten wird der Deutsche Bundestag neu gewählt. Der GdW plant auf dem zeitlichen Weg dorthin ein großes Paket an Kommunikationsmaßnahmen unter den drei großen Themen: Klima, Gerechtigkeit und Transformation. Die Botschaften zu den Themen hat der GdW bereits festgelegt. Sie sollen in den nächsten Monaten über persönliche Kontakte, Video-Talks, Social Media, Booklets, Wahlomat, Videostatements sowie eine Internetseite (https://www.gdw.de/die-wohnungswirtschaft/wahl-2021) gespielt werden.

                Um die großen Herausforderungen rund um das bezahlbare Bauen und Wohnen deutlich zu machen, werden der GdW und die Landesverbände im Rahmen der Online-Veranstaltungsreihe "WohWi-Talks" mit Vertretern aus der Politik und Experten sprechen.

                Der Startschuss für die wohnungspolitischen Gesprächsrunden zur diesjährigen Bundestagswahl ist gefallen. Ein erster Dialog zu "Klimaschutz und Digitalisierung“ hat stattgefunden. Die große Frage lautet „Wie kann das Wohnen dabei bezahlbar bleiben?" Moderiert wurde das Gespräch von GdW-Präsident Axel Gedaschko und GdW-Hauptgeschäftsführerin Ingeborg Esser.

                Mit dabei waren die Bundestagsabgeordneten Jan-Marco Luczak (CDU), Timon Gremmels (SPD), Prof. Dr. Martin Neumann (FDP), und Daniela Wagner (Bündnis 90/Die Grünen).

                Die aufgezeichnete Talkrunde können Sie unter www.gdw.de/die-wohnungswirtschaft/wahl-2021 anschauen. Dort finden Sie künftig auch alle weiteren WohWi-Talks. Die Seite wird laufend aktualisiert und um die weiteren anstehenden Termine ergänzt.

                Auch der vbw wird Gespräche mit Bundestagsabgeordneten aus Baden-Württemberg führen.

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                  Telekommunikationsmodernisierungsgesetz tritt voraussichtlich am 01.12.2021 in Kraft

                  Zuletzt hatten wir Sie im vbw-info 04/2021 über die Novellierung des Telekommunikationsmodernisierungsgesetzes informiert. Zwischenzeitlich hat das – vom Bundestag am 22.04.2021 beschlossene – Gesetz am 07.05.2021 den Bundesrat passiert und tritt voraussichtlich am 01.12.2021 in Kraft.

                  Die Änderungen haben hohe strategische Auswirkungen, da vielfach die bisherigen Vereinbarungen zwischen Wohnungsunternehmen und Netzbetreibern unattraktiv oder unmöglich geworden sind. Zudem sind aktuell noch zahlreiche Rechts- und Vertragsfolgen aufgrund der aus unserer Sicht unzureichenden Gesetzesformulierungen unklar. Die Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Schreiben des GdW vom 25.05.2021, welches Sie hier einsehen können.

                  Zur Klärung der aktuell bereits bestehenden offenen Fragen haben die Fachausschüsse Recht und Wohnungswirtschaft 4.0 im GdW am 12.05.2021 getagt. Erste Fragen und Antworten sind als "FAQ" dokumentiert. Die FAQ-Liste finden Sie auch im Mitgliederbereich auf unserer Homepage (www.vbw-online.de) unter der Rubrik GdW-Publikationen / Stellungnahmen; sie wird fortgeschrieben und dann auch auf unserer Homepage laufend aktualisiert.

                  Über weitere Entwicklungen bzw. strategische Überlegungen werden wir Sie informiert halten.

                  Bei Fragen steht Ihnen als Ansprechpartner das Team der Rechtsabteilung vom vbw (Telefon Sekretariat 0711 16345 – 117 oder – 104) gerne zur Verfügung.

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                    Novellierung des Klimaschutzgesetzes und Klimapakt

                    Ausgelöst von der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts verabschiedete das Bundeskabinett am 12.05.2021 den Entwurf eines neuen Klimaschutzgesetzes. Aufgrund der nur sehr kurzen Frist (weniger als 1 Tag) zur Stellungnahme, die den Dachverbänden der Wirtschaft eingeräumt wurde, beschränkte sich der GdW in einer pointierten Stellungnahme auf die Forderung auf einen Rechtsanspruch auf Zuschüsse sowie auf den Hinweis, dass jenseits der Verabschiedung der Klimaziele insbesondere deren Umsetzung entscheidend ist.

                    Kern des Gesetzes ist ein neuer Zielpfad für die Treibhausgasemissionen in Deutschland. So sollen bis zum Jahr 2030 die Emissionen nun um mindestens 65 % ggü. 1990 verringert werden, bis 2040 um 88 %. Bis 2045 soll Klimaneutralität erreicht werden. Von allen Sektoren erhält mit der Novelle der Gebäudesektor zwar die geringsten zusätzlichen Verpflichtungen, gleichwohl wurden die ohnehin bereits ambitionierten Ziele für 2030 von max. 70 Mio, t CO2-Emissionen auf 67 Mio. t CO2 verschärft. Das Klimaschutzgesetz entfaltet seine Wirkung über Klimaschutzprogramme, die die konkreten Maßnahmen, z. B. im Ordnungsrecht, benennen, sowie über Sofortprogramme. Aktuell wird ein Sofortprogramm 2022 vorbereitet.

                    Gleichzeitig zum Klimaschutzgesetz wurde ein „Klimapakt“ beschlossen, in dem Eckpunkte für verschiedene Maßnahmen zur Erreichung der Ziele des Klimaschutzgesetzes enthalten sind. Für die Wohnungswirtschaft sind die nachfolgenden Eckpunkte von Bedeutung:

                    • Im Gebäudesektor stärkere Einbindung von erneuerbaren Energien.
                    • Sanierungsoffensive mit attraktiven Fördermaßnahmen (v. a. für den sozialen Wohnungsbau) und weiteren Anreizen.
                    • Neubaustandards werden angehoben.
                    • Heizungen, die ausschließlich mit fossilen Brennstoffen betrieben werden können, werden nicht mehr gefördert.
                    • Die Kosten der nationalen CO2-Steuer werden zu 50 % von den Vermietern getragen. Die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung werden genutzt, um durch Absenkung der EEG-Umlage die Stromkosten zu entlasten.
                    • Beschleunigter Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft durch Vorziehen der Planungen für die Bereitstellung und den Einsatz von Wasserstoff in allen geeigneten Bereichen (dabei wird aber erst sehr nachrangig an Gebäude gedacht).

                    Konkretere Ausgestaltungen der Maßnahmen erwarten wir im Rahmen des angekündigten Sofortprogramms 2022 zeitnah.

                    Bei Fragen steht Ihnen als Ansprechpartner Michael Roth vom vbw (Telefon 0711 16345 – 110) gerne zur Verfügung.

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                      Begrenzte Umlagefähigkeit der CO2-Steuer

                      Nach längerer Debatte entschied das Bundeskabinett am 12.05.2021, dass pauschal 50 % der Kosten der CO2-Steuer von den Vermietern getragen werden sollen. Die Entscheidung ist Teil des sogenannten „Klimapaktes“. Diese Entscheidung setzt aus unserer Sicht ein falsches Signal: Den Vermietern, die mit niedrigen Mieten gewirtschaftet haben, entzieht dieser Pakt die finanziellen Mittel für mehr Klimaschutz. Dies gilt auch für jene Gebäudeeigentümer, die bereits viel Geld in die energetische Sanierung und Modernisierung ihrer Wohnungen investiert haben und die prozentual nun genau so viel für die CO2-Emissionen zahlen wie Vermieter, die untätig waren. Dabei macht gerade in sanierten Gebäuden der individuelle Energieverbrauch der Bewohner den allergrößten Teil des CO2-Ausstoßes aus. Darauf hat der Vermieter keinen Einfluss, muss aber die Kosten tragen. Diese Aufteilung ist daher weder fair noch zukunftsgerichtet.

                      Die geplante pauschale 50:50-Aufteilung der CO2-Steuer zwischen Mietern und Vermietern ist deshalb auch im Bundesrat auf Skepsis gestoßen. Der Wohnungsbauausschuss der Länderkammer forderte am 18.05.2021, dass die Auswirkungen auf die Anreizwirkung für Investitionen kritisch geprüft werden.

                      Detaillierte Gesetzesvorlagen für die Umsetzung existieren bislang noch nicht. Es wird damit gerechnet, dass entsprechende Regelungen im Rahmen eines Sofortprogramms getroffen werden, welches zeitnah verabschiedet wird.

                      Der GdW hat vorgeschlagen, dass in unsanierten Wohngebäuden – das sind Gebäude, die mehr als 190 kWh/m²a Endenergie pro m² Wohnfläche für Heizung und Warmwasserbereitung benötigen – der Vermieter einen Teil der CO2-Kosten tragen sollte. In sanierten Gebäuden hingegen, die weniger als 120 kWh/m²a Endenergie pro m² Wohnfläche benötigen, sollte der Mieter die Kosten übernehmen, da dort das individuelle Heizverhalten entscheidend ist. Dies hätte doppelte Anreizwirkung: Für Mieter zu energieeffizientem Verhalten und für Vermieter zu Investitionen in klimaschonende Heizsysteme und energetische Sanierungen.

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                        CO2-Steuer bei KWK/BHKW-Anlagen unter 20 MW Leistung

                        Im vbw-info 02/2021 hatten wir Sie über die Schwierigkeiten informiert, die sich aus der Weitergabe der CO2-Steuer im Falle der Kraft-Wärme-Kopplung bei Anlagen unter 20 MW ergeben. Hier müsste eigentlich der Brennstoff auf Wärme und Strom aufgeteilt werden, um die auf die Wärme entfallende CO2-Steuer der Wärme zuzurechnen. Der Gesetzgeber hat jedoch keine Regelungen geschaffen, wie die CO2-Steuer in diesem Fall an Kunden gegeben werden kann. Der GdW hat zwischenzeitlich versucht, mit den für BHKW/KWK-Anlagen zuständigen Fachverbänden ein Moratorium für Vertragsänderungen bis zu einer Entscheidung der Politik zu vereinbaren, damit die CO2-Steuer zwischenzeitlich nicht unangemessen auf die gelieferte Wärme verlegt wird. Leider kam dieses Moratorium nicht zu Stande. Ebenfalls bestätigte das Bundesumweltministerium, dass vor der Bundestagswahl keine Lösung mehr erreicht werden kann und vertritt darüber hinaus die Auffassung, dass eine Lösung der Problematik erst in der kommenden KWKG-Novelle angegangen werden kann, die für (frühestens) 2022 vorgesehen ist.

                        Zwischenzeitlich empfiehlt der GdW zu prüfen, ob die verlangte CO2-Steuer nachvollziehbar errechnet wurde und ob eine Aufteilung zwischen dem in der KWK/BHKW-Anlage erzeugten Strom und der Wärme ersichtlich ist. Weitere Hinweise darauf, auf was bei Vertragsänderungen und der Abrechnung geachtet werden soll, finden Sie im Rundschreiben des GdW vom 29.04.2021, welches Sie hier einsehen können.

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                          Aktueller Stand der Heizkostenverordnung

                          Am 26.04.2021 wurde die deutsche Heizkostenverordnung der Europäischen Kommission zur Notifizierung zugeleitet. Grund sind technologische Anforderungen, die von der Kommission auf eventuelle Handelshemmnisse geprüft werden. Das Bundeswirtschaftsministerium hofft, dass die HeizkostenV noch vor der Bundestagswahl veröffentlicht werden kann. Andernfalls würde sich die Heizkostenverordnung wahrscheinlich für eine längere Zeit verzögern.

                          Zentraler Punkt der Heizkostenverordnung ist, dass ab dem Inkrafttreten der Verordnung nur noch fernablesbare Ausstattungen zur Verbrauchserfassung eingebaut werden dürfen, die sicher an ein Smart-Meter-Gateway angebunden werden können. Wenn fernablesbare Ausstattungen zur Verbrauchserfassung installiert wurden, muss der Gebäudeeigentümer ab 01.01.2022 den Nutzern monatliche Verbrauchsinformationen mitteilen. Hier muss laut dem Entwurf für den Nutzer erkennbar sein, wie sich sein Verbrauch entwickelt hat (Vergleiche zu Vorjahresmonat, Vergleich mit Durchschnittsnutzer etc.).

                          Wir werden Sie über die weiteren Entwicklungen und über die Details auf dem Laufenden halten.

                          Bei Fragen steht Ihnen als Ansprechpartner Michael Roth vom vbw (Telefon 0711 16345 – 110) gerne zur Verfügung.

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                            Förderprogramm Serielle Sanierung

                            Die BAFA hat ein neues Förderprogramm für die Serielle Sanierung aufgelegt. Es richtet sich an (potenzielle) Anbieter von seriellen Sanierungslösungen und auch an Wohnungsunternehmen, die solche Entwicklungen anstoßen können. Wohnungsunternehmen profitieren davon, da die Kosten einer Quartierssanierung durch die entwickelten seriellen Lösungen insgesamt und speziell die Projektkosten der Anfangsphase abgesenkt werden. Damit unterscheidet sich das Förderprogramm maßgeblich von anderen Programmen. Die Förderung erfolgt in drei Modulen (Durchführbarkeitsstudien, Entwicklung und Erprobung serieller Sanierungskomponenten für Pilotprojekte, Ergänzende Investitionsbeihilfen zum Aufbau von Produktionskapazitäten). Details zum Förderprogramm finden Sie hier.

                            Sollten Sie und Ihr Unternehmen das Förderprogramm nutzen wollen, freuen wir uns über einen kurzen Hinweis.

                            Bei Fragen steht Ihnen als Ansprechpartner Michael Roth vom vbw (Telefon 0711 16345 – 110) gerne zur Verfügung.

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                              EU–INFO Mai 2021

                              Neue Informationen aus der Europäischen Union zu Themen rund um die Wohnungswirtschaft finden Sie hier.

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                                GdW-Europabriefe 06/2021 und 07/2021

                                Mit seinem „GdW-Europabrief“ informiert der GdW aus Brüssel über Neuigkeiten im wohnungswirtschaftlichen Bereich in der Europäischen Union; hier können Sie die letzten beiden Ausgaben 06/2021 und 07/2021 einsehen.

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                                  Gesetzgebung und Rechtsprechung

                                  Zustimmung des Bundestags zum Entwurf des Baulandmobilisierungsgesetzes

                                  Am 07.05.2021 hat der Deutsche Bundestag dem Baulandmobilisierungsgesetz zugestimmt. Bis zuletzt war der vorgelegte Referentenentwurf vom 30.11.2020 in vielen Punkten strittig. Insbesondere wurde seitens der großen Interessensverbände versucht, die umstrittenen Regelungen zum Vorkaufsrecht für Gemeinden und zum Umwandlungsverbot von Miet- in Eigentumswohnungen aus dem Gesetzesentwurf zu streichen.

                                  Der Zustimmung des Bundestages ging eine Einigung im Bauausschuss der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD voraus. Alle anderen Fraktionen hatten sich gegen den Kompromissvorschlag ausgesprochen. Sollte nun auch der Bundesrat dem Referentenentwurf zustimmen, könnte das Gesetz bereits im Juni 2021 vom Bundespräsidenten unterzeichnet und im Anschluss daran zeitnah in Kraft treten.

                                  Nachfolgend erhalten Sie eine Zusammenfassung der strittigen Punkte und wie diese nun Niederschlag in dem vom Bundestag verabschiedeten Entwurf des Baulandmobilisierungsgesetzes gefunden haben:

                                  • Bei Vorkaufsrechten der Kommunen nach § 24 Abs. 1 Nr. 6 BauGB gelten diese für unbebaute Grundstücke; als unbebaut gelten Grundstücke auch, wenn sie lediglich mit einer Einfriedung umgeben oder zu erkennbar vorläufigen Zwecken bebaut sind. Das jeweilige Vorkaufsrecht der Kommune ist anhand eines Gutachtens zum Verkehrswert möglich, der insbesondere in Ballungsgebieten deutlich unter dem jeweiligen Marktwert liegen dürfte. Die Ausübung des jeweiligen Vorkaufsrechts wurde von zwei auf drei Monate verlängert.
                                  • Bei dem in § 25 BauGB bereits verankertem besonderen Vorkaufsrecht entfällt der Bezug auf Grundstücke, die nur geringfügig bebaut sind. Entweder sind die Grundstücke im Bebauungsplanbereich brachliegend oder für im Zusammenhang bebaute Ortsteile (§ 34 BauGB) unbebaut oder brachliegend. Die Begriffsbestimmung „unbebaut“ erfolgt wieder entsprechend § 24 BauGB (siehe Ziff. 1). Das Vorkaufsrecht nach § 25 BauGB erlischt nach dem Ende der Rechtsverordnung nach dem ebenfalls neu eingefügten § 201a BauGB (Gebiet mit einem angespannten Wohnungsmarkt).
                                  • Die Möglichkeit, von den Festsetzungen des Bebauungsplans in angespannten Wohnungsmärkten abzuweichen (§ 31 BauGB), wird nicht mehr bis 31.12.2024 befristet, sondern nun an den Geltungsbereich der Rechtsverordnung nach dem neu eingefügten § 201a BauGB gekoppelt.
                                  • Das ursprünglich in dem angedachten § 135d BauGB vorgesehene Ersatzgeld nach § 1a Abs. 3 Satz 6 BauGB wurde gestrichen.
                                  • Bei einem Verstoß gegen das in § 176 Abs. 4 BauGB enthaltene Baugebot kann die Gemeinde nun das Grundstück nur zu Gunsten einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft übernehmen, wenn diese innerhalb einer angemessenen Frist in der Lage ist, das Baugebot zu erfüllen und sich auch dazu verpflichtet. Gestrichen wurde jedoch eine Erweiterung der Übernahme auf Genossenschaften oder Stiftungen. Der GdW wird in diesem Zusammenhang jedoch an den Bundesrat herantreten und diesen bitten, die ursprüngliche geplante Fassung beizubehalten.
                                    Da jedoch die Übernahmepflicht nur als „Kann“-Bestimmung im Gesetz ausgewiesen ist, besteht bei entsprechender Begründung nach wie vor die Möglichkeit einer Abweichung von dieser Regelung.
                                  • Die Wirksamkeit eines erlassenen Baugebots wird nicht durch das Ende der Rechtsverordnung nach § 201a BauGB berührt.
                                  • Städtebauliche Entwicklungskonzepte zur Stärkung der Innenentwicklung nach § 176a BauGB dienen der Nutzbarmachung von im Gemeindegebiet ohne Zusammenhang verteilten unbebauten oder brachliegenden Grundstücken.
                                  • Nicht die Gemeinden, sondern die Länder können nach § 201a BauGB über eine Verordnungsermächtigung selbst definieren, in welchen Städten und Gemeinden angespannte Wohnungsmärkte vorliegen. Diese Verordnung ist bis zum 31.12.2026 beschränkt.
                                  • Auch der Genehmigungsvorbehalt bei der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen (§ 250 BauGB) ist trotz heftiger Kritik in das Gesetz aufgenommen worden. Dieser gilt jedoch nicht für Gebäude bis 5 Wohneinheiten, sofern sich die Gebäude nicht in Milieuschutzgebieten befinden. Die Länder haben die Möglichkeit, die vorliegende Regel sowohl enger (bis 3 Wohneinheiten) als auch weiter (bis 15 Wohneinheiten) zu fassen, so dass hierdurch vor allem Kleineigentümer geschützt werden sollen.
                                  • Zuletzt wird in § 17 Baunutzungsverordnung (BauNVO) der Begriff der Obergrenzen durch den Begriff der sogenannten Orientierungswerte für das Maß der baulichen Nutzung ersetzt.

                                  Bei Fragen steht Ihnen als Ansprechpartner RA Thorsten Aigner vom vbw (Telefon 0711 16345 – 118) gerne Verfügung.

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                                    Gesetzliche Klarstellung bezüglicher virtueller Generalversammlungen bei Genossenschaften

                                    Mit Rundmail vom 22.04.2021 hatten wir Ihnen eine Auswertung der Entscheidung des OLG Karlsruhe zur Machbarkeit von virtuellen Generalversammlungen oder Versammlungen im schriftlichen Verfahren wie auch hybriden Versammlungen im Rahmen der COVID-Bundesgesetzgebung (Art. 2 § 3 COVMG) zukommen lassen.

                                    Der Mail beigefügt war auch ein Schreiben des GdW und des DGRV vom 15.04.2021 an das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz betreffend einer gesetzlichen Klarstellung zur Durchführung virtueller Generalversammlungen bei Genossenschaften.

                                    Wir möchten Sie informieren, dass sich das dort vorgetragene Anliegen nunmehr bereits in der Ressortabstimmung zwischen den Bundesministerien befindet.

                                    Nach den derzeit vorliegenden Informationen soll durch die gesetzliche Regelung nicht nur klargestellt werden, dass virtuelle Generalversammlungen ohne Zulassung in der Satzung möglich sind, sondern auch dass weitere Satzungsregelungen zur Wahrung der Mitgliederrechte entbehrlich sind.

                                    Es wird mithin klargestellt, dass derzeit sowohl auf eine Satzungsregelung betreffend das "Ob" als auch betreffend das "Wie" verzichtet wird. Dies ist sehr erfreulich, gab es doch auch bezüglich des "Wie" zuweilen Missverständnisse dahingehend, dass die alternativen Versammlungsformen eventuell daran scheitern, dass es keine satzungsmäßigen Verfahrensvorschriften gibt.

                                    Es soll auch die Anregung von GdW und DGRV aufgegriffen werden, dass die gesetzliche Klarstellung rückwirkend zum 28.03.2020 zur Anwendung kommt. Die Gesetzesänderung soll kurzfristig umgesetzt werden. Einen genauen Zeitplan gibt es allerdings noch nicht. Eventuell könnte das Gesetz aber noch bis Ende Mai verabschiedet werden.

                                    Sollte die Klarstellung so kommen, würde den von GdW und DGRV in ihrem gemeinsamen Schreiben vom 15.04.2021 an Bundesministerin Christine Lambrecht vorgetragenen Anregungen in vollem Umfang entsprochen.

                                    Wir informieren Sie über die weitere Entwicklung.

                                    Bei Fragen steht Ihnen als Ansprechpartnerin RAin Ursula Hennes vom vbw (Telefon 0711 16345 – 114) gerne zur Verfügung.

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                                      BGH-Entscheidung zur Unwirksamkeit von sogenannten Zustimmungsfiktionen

                                      Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit Urteil vom 27.04.2021 entschieden, dass Klauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen einer Bank unwirksam sind, die ohne inhaltliche Einschränkung die Zustimmung des Kunden zu Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen fingieren. Wir gehen aktuell davon aus, dass diese Entscheidung auch Auswirkungen auf die Mustersparordnung hat, können dies jedoch erst abschließend beurteilen, sobald das Urteil in Gänze mit seinen Entscheidungsgründen veröffentlicht ist.

                                      Wir empfehlen Ihnen vorsorglich, sich in der Praxis nicht auf die Zustimmungsfiktion zu berufen, sondern wenn nötig eine Änderungsvereinbarung zu treffen. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, Änderungen in der Sparordnung vorerst zurückzustellen, sofern diese nicht zwingend notwendig sind.

                                      Sollte sich die Übertragbarkeit bestätigen, werden wir Sie informieren und ein Muster für entsprechende Änderungsvereinbarungen erarbeiten.

                                      Das Rundschreiben des GdW vom 04.05.2021 zu der Entscheidung mit weiteren Hinweisen finden Sie hier.

                                      Bei Fragen stehen Ihnen WP/StB Dr. Chris Hoffmann vom vbw (Tel. 0711 16345 – 344; Email: hoffmann@vbw-online.de) oder das Team der Rechtsabteilung (Telefon Sekretariat 0711 16345 – 117 oder – 104) gerne zur Verfügung.

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                                        Steuerfragen

                                        Die WTS informiert zur Grundsteuer: Verfassungsbeschwerde gegen das Landesgrundsteuergesetz Baden-Württemberg (LGrStG BW) wurde als unzulässig zurückgewiesen

                                        Wir hatten Sie im letzten vbw-info 04/2021 darüber informiert, dass der Bund der Steuerzahler Baden-Württemberg eine Klage beim Verfassungsgerichtshof Baden-Württemberg gegen das LGrStG BW unterstützt.

                                        Mit Beschluss vom 30.04.2021 hat der Verfassungsgerichtshof die Klage – ohne sich mit den aufgeworfenen verfassungsrechtlichen Fragen auseinanderzusetzen – aus folgenden Gründen als unzulässig abgewiesen:

                                        1. Fehlende Beschwer

                                        Eine Verfassungsbeschwerde, die sich unmittelbar gegen ein Gesetz richtet, setzt voraus, dass die Beschwerdeführer durch die angegriffenen Normen selbst, gegenwärtig und unmittelbar in ihren Grundrechten betroffen sind. Dies ist vorliegend nicht der Fall, weil sich die Beschwer der Kläger erst ergibt, wenn ein Grundsteuerbescheid vorliegt, dies ist aber erst mit Inkrafttreten des LGrStG BW der Fall.

                                        2. Keine Rechtswegerschöpfung

                                        Der Verwaltungsgerichtshof stellt fest, dass zunächst der Instanzenweg zu beschreiten ist, da die aufgeworfenen Sach- und Rechtsfragen zunächst von der Fachinstanz (Finanzgerichte) zu klären sind. Von diesem Erfordernis kann der Verfassungsgerichtshof ausnahmsweise absehen, wenn die Verfassungsbeschwerde von allgemeiner Bedeutung ist oder wenn den Beschwerdeführern ein schwerer und unabwendbarer Nachteil entstünde, falls sie zunächst auf den Rechtsweg verwiesen würden. Darüber hinaus ist das vorherige gerichtliche Vorgehen gegen einen Vollzugsakt nicht geboten, wenn dies für die Beschwerdeführer aus sonstigen Gründen unzumutbar ist, insbesondere, wenn dies offensichtlich aussichtslos erscheint.

                                        Diese Gründe liegen hier nicht vor, so dass die Klage als unzulässig abzuweisen war.

                                        Bei Fragen steht Ihnen als Ansprechpartner die WTS Wohnungswirtschaftliche Treuhand Stuttgart GmbH, Hohe Str. 16, 70174 Stuttgart (Tel. 0711 16345 – 410, Email: info@wts-vbw.de) gerne zur Verfügung.

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                                          Prüfung und Bilanzierung

                                          Allgemeine Hinweise zur Offenlegung von Jahresabschlüssen im Bundesanzeiger

                                          Nach der Erstellung und ggf. Prüfung der Jahresabschlüsse sind diese nach erfolgter Feststellung im Bundesanzeiger offenzulegen. Die Offenlegung muss innerhalb eines Jahres nach dem betreffenden Abschlussstichtag erfolgen. Die gesetzlichen Regelungen zur Offenlegung sehen für kleine und mittelgroße Gesellschaften Erleichterungen für die Offenlegung vor.

                                          Für Kleinstkapitalgesellschaften gelten gesonderte Regelungen. Insbesondere für kommunale Wohnungsunternehmen in der Größenklasse „klein“ und in begrenztem Umfang für Unternehmen der Größenklasse „mittelgroß“, die aufgrund gesellschaftsvertraglicher Regelungen einen Abschluss nach den für große Gesellschaften maßgeblichen Regelungen aufstellen, führt dies zu Erleichterungen bei der Offenlegung. Die Offenlegung kann in diesen Fällen trotzdem nach den gemäß der Größenklasse geltenden Vorgaben erfolgen, so dass insbesondere kleine Gesellschaften auf die Offenlegung umfangreicher Unterlagen, z.B. des Lageberichts, verzichten können. Neben der Aufwandsersparnis und der Reduktion der Publizität sind damit je nach Einreichungsformat auch Kostenersparnisse realisierbar.

                                          Sofern die Offenlegung über die WTS erfolgt, werden die wesentlichen Offenlegungserleichterungen im Rahmen des Auftragsverhältnisses bereits berücksichtigt. Sofern die Offenlegung durch die Gesellschaft oder Dritte erfolgt, steht Ihnen der jeweils mandatsverantwortliche Wirtschaftsprüfer gerne für Fragen hierzu zur Verfügung.

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                                            Wettbewerbe und Studien

                                            BBSR-Studie „Neue Stadtquartiere – Konzepte und gebaute Realität“ erschienen

                                            Die in den Wachstumsregionen weiterhin vorhandenen hohen Wohnraumbedarfe lassen derzeit viele Kommunen über die Planung und Realisierung neuer Stadtquartiere nachdenken. Die Studie zu Konzepten und gebauten Realitäten neuer Stadtquartiere gibt erstmals einen bundesweiten, systematischen Überblick über die quantitative sowie qualitative Entwicklung sowohl bereits realisierter als auch in der Planung befindlicher neuer Stadtquartiere. In den letzten drei Jahrzehnten sind in Deutschland zahlreiche neue Quartiere, zum Großteil auf Brach- und Konversionsflächen, aber auch als Arrondierung oder neue Stadterweiterung im Außenbereich, entstanden. Damit prägen sie zunehmend und mit einer aktuell hohen Dynamik die Stadtentwicklung in vielen deutschen Städten. Dabei geht die Studie den Fragen nach, wie sich die räumliche Verteilung neuer Stadtquartiere darstellt,  welches die wesentlichen Merkmale neuer Stadtquartiere sind, welche aktuellen Planungen für neue Stadtquartiere derzeit vorangebracht werden und welche strukturellen Veränderungen sich im Zeitverlauf bei der Realisierung neuer Stadtquartiere ergeben haben.

                                            Sie gelangen hier zur Studie.

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                                              Neue Studie „Lüften im Wohnungsbau“

                                              Bauherren, Planer, Bauausführende, Vermieter und Mieter beschäftigen sich mit den Fragen, welche Lüftungssysteme bzw. welches Lüftungsverhalten richtig sind. Hier gehen die Meinungen häufig auseinander, ob denn die DIN 1946-6 "Raumlufttechnik – Teil 6: Lüftung von Wohnungen – Allgemeine Anforderungen, Anforderungen zur Bemessung, Ausführung und Kennzeichnung, Übergabe/Übernahme (Abnahme) und Instandhaltung" anzuwenden ist oder ein Wohngebäude unabhängig davon mit Fensterlüftung konzipiert werden kann.

                                              Daher hat sich ein Verbändebündnis aus den Kammern der Architekten und Ingenieure sowie aus Verbänden der Planer und der Bau- und Immobilienwirtschaft, darunter auch der GdW, entschlossen, eine Studie und ein Merkblatt als Entscheidungshilfe für Planer, Bauherren/Eigentümer und Bauausführende erarbeiten zu lassen.

                                              Ziel dieser Studie ist es, den Dissens zwischen Fensterlüftung und ventilatorgestützter Lüftung aufzulösen, die Entscheidungsfähigkeit der Beteiligten zu stärken und somit für Planungs- und Rechtssicherheit zu sorgen. Beleuchtet werden die Grundlagen zum Lüften, das Bauordnungsrecht und weitere technische Regeln, die Auslegung der Luftvolumenströme und geeignete Lüftungssystem sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen und haftungsrelevanten Aspekte bei Erstellung von Lüftungskonzepten.

                                              Die zentralen Elemente der Studie und des Merkblattes sind eine Checkliste mit Bewertungskriterien für Wohnungslüftungssysteme und ein Schema zu den Vertragspflichten im Planungsablauf. Im Ergebnis können sämtliche betrachteten Lüftungssysteme – von der manuellen Fensterlüftung bis zur ventilatorgestützten Lüftung – zur Anwendung kommen. Die Entscheidung für oder gegen ein System obliegt dem Bestellenden. Ein geeignetes Lüftungskonzept sollte hierfür als Entscheidungsgrundlage in jedem Fall herangezogen werden.

                                              Die Studie sowie das dazugehörige Merkblatt zum Lüften im Wohnungsbau können Sie hier downloaden.

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                                                Reminder: Wettbewerb Deutscher Immobilienpreis ausgeschrieben

                                                Im letzten vbw-info 04/2021 haben wir Sie bereits auf die Vergabe des Deutschen Immobilienpreis im Jahr 2021 hingewiesen.

                                                Mit dem Award werden Immobilienunternehmen mit Sitz in Deutschland ausgezeichnet, die herausragende Arbeit leisten. Dabei stehen Professionalität, Innovation, Kreativität und Nachhaltigkeit im Vordergrund. Der Award deckt die ganze Vielfalt der Immobilienbranche ab. Unternehmen können sich in einer oder mehreren Kategorien bewerben.

                                                Die jetzt schon zahlreichen Eingänge an Bewerbungen beweisen einmal mehr den hohen Stellenwert dieses Awards. Wir möchten Sie heute noch einmal dafür gewinnen, sich an der Ausschreibung zu beteiligen. Gewinnen Sie den Deutschen Immobilienpreis 2021 und zeigen Sie der Branche, dass Ihr Unternehmen großartige Arbeit leistet!

                                                Ihre Bewerbung können Sie bis zum 30.06.2021 unter www.deutscher-immobilienpreis.de einreichen.

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                                                  Hubitation – Innovation Contest 2021 für innovative Wohnungsunternehmen

                                                  hubitation ist eine Marke der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) und wurde 2018 als hauseigener Startup-Accelerator ins Leben gerufen. Mit hubitation verfügt die NHW über ein umfangreiches Startup- und Ideennetzwerk rund um innovatives Wohnen und setzt konkrete Pilotprojekte mit vielversprechenden Lösungsanbietern um.

                                                  Nach drei erfolgreichen Contests, zahlreichen Bewerbungen und erkenntnisreichen Pilotprojekten öffnet hubitation den Innovation Contest 2021 für innovative Wohnungsunternehmen.

                                                  Die vier hubitation associates sind bereits mit von der Partie. Die Positionierung von hubitation als zentrale Schnittstelle zwischen dem innovativen Ökosystem und der etablierten Wohnungswirtschaft sowie das wachsende Associates-Netzwerk ermöglicht hubitation – gemeinsam mit weiteren Branchenpionieren – noch mehr Innovationspotenzial.

                                                  Bei Interesse an einer exklusiven Wildcard für den hubitation Innovation Contest 2021 bzw. bei Fragen stehen Ihnen als Ansprechpartner Benjamin Baecker vom vbw (Telefon 0711 16345 – 121, Email: baecker@vbw-online.de) oder das hubitation-Team unter associates@hubitation.de gerne zur Verfügung.

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                                                    Förderprogramm "Beispielhafte Projekte für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung“ der Landeszentrale für politische Bildung

                                                    Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat eine weitere Förderrunde für das Programm "Förderung beispielhafter Projekte für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung" gestartet. Das Förderprogramm hat die Unterstützung von gemeinnützigen Initiativen zum Ziel, die einen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung leisten. Damit sollen Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur aktiven Gestaltung einer  ökologisch verträglichen, wirtschaftlich leistungsfähigen und sozial gerechten Entwicklung unter Berücksichtigung globaler Aspekte befähigt werden. Im Rahmen des Förderprogramms können einzelne Bildungsprojekte mit bis zu 20.000 Euro gefördert werden.

                                                    Die Bewerbungsfrist endet am 03.08.2021.

                                                    Betreut wird das Programm vom Nachhaltigkeitsbüro der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) in Karlsruhe.

                                                    Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier.

                                                    Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Lisa Zandonella (lisa.zandonella@um.bwl.de) oder Frau Monika Schempp (monika.schempp@lubw.bwl.de).

                                                      zum Anfang

                                                      Veranstaltungen

                                                      Internationaler Tag der Genossenschaften am 03.07.2021

                                                      Wie auch im letzten Jahr ruft die Marketinginitiative der Wohnungsbaugenossenschaften Deutschland e.V. unter dem Motto „Gesellschaft braucht Genossenschaft“ auch im Jahr 2021 dazu auf, Flagge zu zeigen. Mit Fahnen, Bauzaun- und Gerüstbannern, Plakaten und Aushängen soll die wichtige Rolle, die Genossenschaften in unserer Gesellschaft einnehmen, kommuniziert und sichtbar gemacht werden. Zudem werden erstmalig in Baden-Württemberg, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein Radiospots zu hören sein.

                                                      Sollten Sie ebenfalls Interesse haben, sich an der Aktion zu beteiligen und weitere Informationen zu Motiven und Beteiligungsmöglichkeiten benötigen, wenden Sie sich gerne an die Marketinginitiative der Wohnungsbaugenossenschaften Deutschland e.V.

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                                                        Reminder: Digitaler Karlsruher Rechtstag am 08.07.2021

                                                        Der Karlsruher Rechtstag ist seit Jahren eine zentrale Plattform, um über neue rechtliche Entwicklungen zu informieren und Entscheidungen der Gerichte zu diskutieren. In den letzten Monaten gab es mehrere wichtige rechtliche Entwicklungen, die wir im Rahmen der Veranstaltung thematisieren werden. So ist zum 01.12.2020 die WEG-Reform in Kraft getreten, die umfangreiche Neuerungen mit sich bringt. Wir werden die Änderungen mit Blick auf die Eigentümerversammlungen nach neuem Recht beleuchten und speziell auf das Thema „Hybride Eigentümerversammlung“ eingehen. Daneben wird Fritz Schmidt, WTS, die Frage erörtern, ob Leistungen der WEG an ihre Eigentümer umsatzsteuerpflichtig werden und Perspektiven für die umsatzsteuerliche Behandlung der WEG nach dem neuen Urteil des EuGH aufzeigen.

                                                        Ein sehr wichtiges Thema, das derzeit aufgrund politischer und rechtlicher Rahmenbedingungen massiv Fahrt aufnimmt, ist die Photovoltaik. Wir freuen uns, dass wir dazu Dr. Gemmer, Kanzlei Becker Büttner Held, als Referenten gewinnen konnten. Er wird zu den Nutzungsmöglichkeiten der Photovoltaik in der Immobilie – Mieterstrom, KWK & Co. – sprechen. Aktuelle Entwicklungen im Arbeitsrecht, insbesondere hinsichtlich der Themen mobiles Arbeiten, Homeoffice, Arbeitszeit & Co., mietrechtliche Entscheidungen des BGH seit Juli 2020 und ein Ausblick auf aktuelle Rechtsentwicklungen runden das Programm ab.

                                                        Auch in diesem Jahr findet die Tagung digital statt. Ihren persönlichen Zugangslink erhalten Sie im Vorfeld der Tagung. Zum vollständigen Programm und zur Anmeldung gelangen Sie hier.

                                                        Bei Fragen steht Ihnen als Ansprechpartner das Team der AWI (Telefon 0711 16345 – 601) gerne zur Verfügung.

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                                                          Reminder: E-Learning Kurs „Unsere smarte Stadt - Digitalisierung, die unser Gemeinwesen stärkt“

                                                          Ab 11.06.2021 bietet die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg in Kooperation mit Integrative Wohnformen e.V. einen E-Learning-Kurs "Unsere smarte Stadt – Digitalisierung, die unser Gemeinwesen stärkt" in vier Modulen an. Die Smart City ist eine Stadt, in der durch den Einsatz innovativer Technologien intelligente Lösungen für ganz unterschiedliche Bereiche der Stadtentwicklung erzielt werden. Dabei spielen nicht nur technologische Faktoren, sondern auch soziale Aspekte und Themen wie Bürgernähe, Inklusion und Service für die Einwohner eine entscheidende Rolle.

                                                          Für alle Aktiven und Beteiligten im Quartier ist der Kurs ein guter Einstieg in das Thema digitale Inklusion. Sie erhalten Informationen über digitale Technologien, ethische Aspekte und Beteiligungsfragen.

                                                          Genauere Informationen finden Sie in der Programmübersicht. Weitere Auskünfte zur Anmeldung finden Sie hier.

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                                                            Intelligente Mobilitätsangebote am Wohnstandort – Veranstaltungsreihe des VCD e.V. gestartet

                                                            Mit dem „Bundesweiten Netzwerk Wohnen und Mobilität“ bringt der Verkehrsclub  Deutschland e.V. bundesweit die Wohnungswirtschaft, Kommunen, Mobilitätsdienstleistende sowie Architekten und Planern an einen Tisch. Gemeinsam arbeiten sie an intelligenten, umwelt- und sozialverträglichen Mobilitätskonzepten für Wohnquartiere – das ist der neue und innovative Kooperationsansatz des Projektes. Zwei Veranstaltungsreihen des Netzwerks sind jetzt in Baden-Württemberg gestartet – und offen für Unternehmen der Wohnungswirtschaft: In jährlichen Fachforen vermitteln Experten Fachwissen zu ausgewählten Themen rund um intelligente Mobilität – etwa zu Sharing-Konzepten, Mietertickets, E-Mobilität oder Radabstellanlagen. Eine sechsteilige Reihe von Beratungsworkshops stellt ausgewählte Good-Practice-Beispiele aus ganz Deutschland vor und bietet Raum für Problemstellungen vor Ort. Die Veranstaltungen sind kostenlos.

                                                            Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier und hier. Die Veranstaltungen sind jeweils kostenlos.

                                                            Fachforum 1 - „Ladeinfrastruktur im Wohnungsbau - Anforderungen, Planungsprozess, Good Practice“
                                                            10.06.2021, 15 – 18.00 Uhr – Online, Anmeldung bis 05.06.2021
                                                            Anmeldelink

                                                            Beratungsworkshop I - „Einführung: Intelligent mobil im Wohnquartier“
                                                            25.06.2021 , 15 – 17.00 Uhr – Online, Anmeldung bis 12.06.2021
                                                            Anmeldelink

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                                                              Aus- und Weiterbildung

                                                              Neu: Kombi-Kurs bei der AWI für die „Fortbildung zum geprüften Immobilienfachwirt (IHK) (m/w/d)“ ab 16.09.2021

                                                              Ergänzend zum Blockunterricht bietet die AWI ab 16.09.2021die Fortbildung zum Immobilienfachwirt (m/w/d) als Kombi-Kurs an. Konkret bedeutet das, dass der Unterricht in einer Kombination aus Onlineunterricht und Präsenzveranstaltung stattfindet. Teil des Konzepts sind 10 Präsenzblöcke in Stuttgart (jeweils Do-Sa), die auf die Lehrgangsdauer verteilt sind. In den Wochen, in denen kein Präsenzblock stattfindet, findet ein oder zwei Mal unter der Woche oder am Samstag Online-Unterricht statt. Die Lehrgangsdauer beträgt etwa ein Jahr.

                                                              Weitere Informationen finden Sie hier.

                                                              Bei Fragen steht Ihnen als Ansprechpartner das Team der AWI (Telefon 0711 16345 – 601) gerne zur Verfügung.

                                                                zum Anfang

                                                                Die AWI informiert: Fortbildung zum Immobilienökonom (GdW) (m/w/d) ab 29.11.2021

                                                                Führungskräfte der Immobilienwirtschaft benötigen eine Reihe von Kernkompetenzen, um den Anforderungen, die an sie gestellt werden, gerecht zu werden. Neben dem nötigen Fachwissen spielen der Erwerb von Schlüsselqualifikationen und eine ganzheitliche Betrachtung der Immobilienwirtschaft dabei eine wichtige Rolle. Im Kurs wird deswegen auf eine hohe Lernaktivität der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie auf einen hohen Praxisbezug Wert gelegt. Die Fortbildung richtet sich vor allem an künftige Führungskräfte der Immobilienwirtschaft, die bereits erfolgreich die Fortbildung zum Immobilienfachwirt/in (IHK) absolviert haben und entsprechende Praxiserfahrung aufweisen.

                                                                Weitere Informationen erhalten Sie hier. Bei Fragen steht Ihnen als Ansprechpartner das Team der AWI (Telefon 0711 16345 – 601) gerne zur Verfügung.

                                                                  zum Anfang

                                                                  Lehrgang Betriebskostenmanagement nach Geislinger Konvention (HfWU) ab 14.10.2021

                                                                  Bei jährlichen Ausgaben in Höhe von bundesweit ca. 40 Mrd. Euro steht das Management der Betriebskosten heute mehr denn je im Mittelpunkt der Bemühungen für zufriedene Mieter und einer Steigerung des Unternehmenserfolgs.

                                                                  Mieter sehen in den stetig steigenden Kosten eine übermäßige finanzielle Belastung in einem ohnehin angespannten Markt mit ständig steigenden Mieten.

                                                                  Mit der „Geislinger Konvention“ haben Vertreter der Wohnungswirtschaft einen Meilenstein entwickelt, der hilft, kostenintensive Schwachstellen in den Betriebskosten zu erkennen und Einsparpotenziale aufzudecken. Von der Verringerung der Betriebskosten profitieren damit die Mieter und die Attraktivität der angebotenen oder vermieteten Wohnungen wird erhöht.

                                                                  Profitieren Sie davon, dass der berufsbegleitende Lehrgang mit dem Abschluss „Geprüfte*r Betriebskostenmanager*in nach Geislinger Konvention (HfWU)“ der Weiterbildungsakademie der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) im Online-Format durchgeführt wird. Ein Teil der Inhalte wird über Lehrbriefe vermittelt.

                                                                  Start ist am 14.10.2021.

                                                                  Bei Interesse melden Sie sich gerne unter folgendem Kontakt:

                                                                  Lehrgangsmanagement
                                                                  Gisela Zimmermann
                                                                  Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
                                                                  Bahnhofstraße 37, 73312 Geislingen/Steige
                                                                  Telefon: 07331 22599
                                                                  Mobil: 0174 9541515
                                                                  Email: gisela.zimmermann@hfwu.de
                                                                  Internet: www.hfwu.de/waf-immo

                                                                    zum Anfang

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