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Der vbw gratuliert zu Anerkennungen beim Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg 2020

Drei Anerkennungen beim Wettbewerb „Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg 2020“ gingen an Mitgliedsunternehmen des vbw. Die Stadtsiedlung Heilbronn GmbH und die WOBAK GmbH in Konstanz erzielten in der Sparte „Wohnungsbau“ ebenso eine Anerkennung wie die GBG Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH in der Sparte „Bauen für Gemeinschaft“.

Nominiert waren 24 Projekte in acht Sparten. In jeder Sparte wurden jeweils ein Staatspreis sowie zwei Anerkennungen ausgesprochen. Mit dem Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg will das Land besonders innovative, beispielhafte und übertragbare Lösungen für die planerischen und baulichen Herausforderungen in den Städten und Gemeinden des Landes würdigen und bekannt machen. Der Staatspreis wird jeweils nur einmal pro Legislaturperiode vergeben.

Die Festveranstaltung am 30. März 2020 konnte aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Doch den Beteiligten aller Projekte, die mit Staatspreisen und Anerkennungen ausgezeichnet wurden, gratuliert die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL per Videoaufzeichnung.

Die Projekte der vbw-Mitgliedsunternehmen, die eine Anerkennung erhielten:

Stadtsiedlung Heilbronn GmbH: Holzhaus Skaio,

WOBAK GmbH: „Wohnen statt Parken“ – Reihenhäuser auf einem Parkdeck.

GBG Wohnungsbaugesellschaft Mannheim mbH: MARCHIVUM, Mannheim.

Mehr dazu unter www.baukultur-bw.de.

Für den Staatspreis waren Bauprojekte und städtebauliche Maßnahmen gesucht, die beispielhaft für eine qualitativ hochwertige baulich-räumliche Entwicklung und Gestaltung der Städte und Gemeinden des Landes sind und seit dem 1. Januar 2015 fertiggestellt bzw. abgeschlossen wurden. Idealerweise sollten sie in besonders innovativer und nachhaltig wirksamer Weise funktionale, gestalterisch-ästhetische, technisch-konstruktive, soziale, kulturelle, ökologische und ökonomische sowie prozessuale Qualitäten miteinander verbinden.

Besonderes Augenmerk war auf eine hohe Qualität in den Lösungen der Planungs- und Bauaufgaben des Alltags und der Prozesskultur gerichtet. Denn eine zeitgemäße, nachhaltige Baukultur lebt von der Berücksichtigung und Abwägung der vielen Erfordernisse und Interessen, die sich an jedem Ort auf eigene Weise stellen. Angesprochen waren darum insbesondere auch Projekte, die der Prozess- und Kommunikationsqualität sowie der zeitgemäßen Auseinandersetzung mit den lokaltypischen Werten der historisch gewachsenen Städte, Gemeinden und Kulturlandschaften einen besonderen Stellenwert einräumen.

Sämtliche Einreichungen wurden in den vergangenen Monaten einem mehrstufigen Auswahlverfahren unterzogen. Zunächst erfolgte die formale Vorprüfung und eine erste Sichtung der Einreichungen durch das Büro HJPplaner in Aachen, welches das Staatspreis-Verfahren betreut. Es schlossen sich am 12. September 2019 die Beratung der Einreichungen durch das Kuratorium des Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg und die Vor-Ort-Begutachtung einer Vorauswahl von Projekten an. Die abschließende Entscheidung über die Nominierungen für den Staatspreis Baukultur fiel im Rahmen der Jury-Sitzung am 7. November 2019. Die Jury legte, genauso wie das Kuratorium, großen Wert darauf, dass die Projekte in der Summe ihrer Eigenschaften vorbildlich sind und zu einer nachhaltigen Entwicklung der Städte und Gemeinden beitragen. So war bei jedem Projekt ein Katalog von Auswahlkriterien abzuarbeiten. Ein besonderer Augenmerk lag auf der kreativen Verknüpfung von zeitgemäßer Funktionalität, innovativer Technik, überzeugender Ästhetik und Nachhaltigkeit im umfassenden Sinn.