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Fenster für die Ukraine

Eine ungewöhnliche Spendenaktion hat die Hardtwaldsiedlung Karlsruhe eG gestartet: Die Wohnbaugenossenschaft stellt alte Fenster für die Ukraine zur Verfügung. Die Fenster stammen von Häusern im Karlsruher Stadtteil Waldstadt, die energetisch optimiert werden und Fenster mit Dreifachverglasung erhalten. Die Idee: Die noch funktionsfähigen Doppelglasfenster sollen zu den Menschen in der Ukraine transportiert werden. Dort können sie in vom Krieg teilweise zerstörte Gebäude wieder eingesetzt werden, um diese wieder bewohnbar zu machen.

Die Wiederaufbauhilfe schon jetzt während des Krieges ist den Mitarbeitern der Genossenschaft ein Herzensanliegen. „Wir machen dies, um den Menschen Hoffnung zu geben, damit diese wissen, da ist jemand da, der sie unterstützt“, erklärt Johannes Mühlhäuser, Projektleiter der Hartwaldsiedlung Karlsruhe. Bei der Modernisierung von 36 Wohnungen wurden rund 100 Fenster fachgerecht ausgebaut. Die anfallenden Kosten trägt das Unternehmen. In einer konzertierten Wochenendaktion übernahmen zahlreiche Freiwillige und Mitarbeiterinnen das bruchsichere Verpacken, Pallettieren und Verladen in Transportboxen.

Mitte März werden die Fenster in Zusammenarbeit mit der Karlsruher Rosinen-Initiative in die Ukraine transportiert, ins hart getroffene Gebiet von Charkiw. Wo sie genau hinkommen, ist zwar noch nicht ganz klar. Aber Abnehmer dafür gibt es viele, u.a. ein Krankenhaus, um die medizinische Versorgung vor Ort wieder zu gewährleisten.

Doppelter Nutzen: So tragen die neuen Fenster nicht nur dazu bei, die Wohnungen der Hardtwaldsiedlung Karlsruhe besser zu dämmen. Auch die alten Fenster finden ein sinnvolles Upcycling: „Mit unserer Hilfe können wir den vom Krieg betroffenen Menschen ein kleines bisschen helfen. Es wäre schön, wenn wir viele Nachahmer finden“, so Mühlhäuser.