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Der fortschreitende Klimawandel ist eines der zentralen Themen unserer Zeit. Bei der Einsparung von CO2 und dem sparsamen Verbrauch von Ressourcen kommt der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft eine wichtige Aufgabe zu. Mehr als zwei Drittel der Wohnungen wurden bereits energetisch modernisiert. Jährlich werden mehr als 300 Millionen Euro in die Modernisierung investiert. Dennoch bleiben die Herausforderungen hoch. Insbesondere wenn es gilt, einerseits die Klimaziele im Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung zu erreichen und andererseits das Wohnen bezahlbar zu halten.

Klimawandel und Klimaschutz

Klimaziel von Null Emissionen im Gebäudesektor bis 2050

Im Herbst 2019 wurde das Bundes-Klimaschutzgesetz verabschiedet, mit dem Ziel, eine Treibhausgasreduktion von 38 Prozent für die Jahre 2005 bis 2030 sicherstellen. Unter anderem ist dafür die Einführung einer CO2-Bepreisung auf Brennstoffe geplant.

Dr. Ingrid Vogler, Leiterin Energie und Technik beim GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., beschreibt die Auswirkungen der Klimaschutzpolitik auf die Wohnungsunternehmen. Lesen Sie mehr dazu in Ihrem Artikel über das Klimaziel von Null Emissionen im Gebäudesektor bis 2050:

Klimaziel
von Null Emissionen
im Gebäudesektor
bis 2050

Klimaschutz in Baden-Württemberg

Dr. Volker Kienzlen, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH, berichtet über die Anstrengungen für mehr Klimaschutz in Baden-Württemberg Land. Lesen Sie mehr dazu in seinem Artikel Kommunen müssen Vorbild werden

Stefan Braun, Referent beim Gemeindetag Baden-Württemberg, u.a. für den Bereich Klimaschutz, blickt auf die Aufgaben der Gemeinden in Bezug auf Klimaschutz und Klimafolgenanpassung. Lesen Sie mehr dazu in seinem Artikel Klimaschutz und Klimafolgenanpassung – Eine Aufgabe der Gemeinden?

Kommunen
müssen
Vorbild werden
Klimaschutz und Klima­folgen­anpassung
Eine Aufgabe
der Gemeinden?

Klimaroadmap - Decarbonisierung des Gebäudebestands bis 2050 ist möglich

Die Wohnungswirtschaft in Baden-Württemberg bekennt sich zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung, bis 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu realisieren. Damit die Wohnungs- und Immobilienunternehmen im vbw dieses ehrgeizige Klimaschutzziel umsetzen können, gilt es die notwendigen Schritte strategisch zu planen.

Die Baugenossenschaft Familienheim Heidelberg eG hat in Zusammenarbeit mit der Eco2nomy GmbH, Stuttgart, dafür proaktiv eine Klimaroadmap erstellt. Mit Unterstützung der Beratungsgesellschaft gelang es, Ökologie, Wirtschaftlichkeit und Sozialverträglichkeit der Maßnahmen zu optimieren.

Wichtig war dabei, methodisch mit Hilfe von speziellen Tools die relevanten Aspekte zu analysieren und sorgsam gegeneinander abzuwägen. Auf dieser Basis konnten die Entscheidungen getroffen werden, die weit über eine reine technische Optimierung hinausgehen. Mit dem vorliegenden klaren Plan kann es jetzt an die Umsetzung gehen.

Den ausführlichen Bericht können Sie hier in unserem Magazin aktuell nachlesen

Klimaziele erreichen mit Plan
Baugenossenschaft Familienheim Heidelberg eG erstellt Klimaroadmap 2030+

European Green Deal

Der „Green Deal“ der Europäischen Kommission ist eine der sechs politischen Leitlinien und Kernstück der neuen „Von-der-Leyen-Kommission“. Mit dem Paket sollen Ziele wie die Klimaneutralität in der Europäischen Union (EU) bis 2050, die Abkopplung des Wirtschaftswachstums von der Ressourcennutzung oder der Schutz des Naturkapitals verfolgt werden. Der Green Deal soll vor allem zum Umdenken in und zu einer Umstrukturierung der Gesellschaft und Wirtschaft führen und ist als neue Wachstumsstrategie der EU gedacht.

Mehr dazu von Dr. Özgür Öner, Leiter des Europabüros beim GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. in seinem Artikel European Green Deal

European Green Deal

Nachhaltigkeit

Die vbw-Mitgliedsunternehmen sind nachhaltig wirtschaftende Unternehmen weil sie ihren Mietern und Mitgliedern dauerhaft bezahlbaren Wohnraum bieten. Sie handeln ökonomisch, ökologisch und sozial. Mit dem Leitfaden zur Nachhaltigkeit in der Wohnungswirtschaft des GdW können die Wohnungsunternehmen die Werte transparent darstellen.

Leitfaden
zur branchenspezifischen
Ergänzung des Deutschen
Nachhaltigkeitskodex (DNK)

Nachhaltiges Bauen

Über die Siegel der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen erfahren Sie in dem Artikel Felix Jansen, DGNB, mehr. Siegel der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen.

Siegel
der Deutschen
Gesellschaft für
Nachhaltiges Bauen

Energetische Sanierung

Damit der Gebäudebestand bis 2050 klimaneutral werden kann, müssen energetisches Sanieren und bezahlbares Wohnen in Einklang gebracht werden. Dafür brauchen wir neue Sanierungsprozesse und innovative, in der Breite umsetzbare Konzepte, kombiniert mit stärkenden Impulsen aus der Politik. Ein wichtiger Baustein kann die serielle Sanierung mit vorgefertigten Elementen sein, beispielweise nach dem Energiesprong-Prinzip.

Christian Stolte, Bereichsleiter Energieeffiziente Gebäude bei der Deutschen Energie-Agentur (dena) schreibt: Energiesprong revolutioniert den Sanierungsmarkt.

Energiesprong
revolutioniert
den
Sanierungsmarkt

Serielles, modulares Bauen

Der GdW hat mit neun Anbietern Rahmenvereinbarungen für seriellen und modularen Wohnungsbau geschlossen.

Broschüre
zur
GdW-Rahmenvereinbarung