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Fach- und Führungskräftemangel ist auch in der wohnungswirtschaftlichen Branche eine der großen Herausforderungen. Qualifiziertes Personal zu finden, zu halten und weiterzubilden gehört zu den zentralen Aufgaben eines jeden erfolgreichen Unternehmens. Gute Arbeitsplatzbedingungen, Arbeitszeit- und Gehaltsmodelle, Führungsstrukturen und Konzepte des Zusammenarbeitens sind dabei entscheidend. Aktive Personalentwicklung und New Work lauten die übergeordneten Schlüsselworte. Darüber haben  Expertinnen und Experten im vbw-Magazin informiert. Im Folgenden finden Sie die Artikel aufgelistet.

Aktuelle Konzepte und Ideen in der Personalentwicklung

Prof. Dr. Steffen Scheurer, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU):

Personalentwicklung kann nicht unabhängig von den übergeordneten Zielen eines Unternehmens gesehen werden. In der Regel bestehen diese darin, langfristig erfolgreich im Wettbewerb zu agieren und für eine Vielzahl von Stakeholdern einen Mehrwert zu generieren. Prof. Dr. Steffen Scheurer von der HfWU Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen erläutert in diesem Beitrag den Weg von der Unternehmensstrategie zu einer zukunfts-gerichteten Personalentwicklung.

Über die Unternehmensstrategie zu einer neuen Personalentwicklung

Prof. Dr. Sascha Armutat, Fachhochschule Bielefeld, Fachbereich Wirtschaft:

Die Personalentwicklung braucht einen anderen Platz in Unternehmen: Dominierte früher das Verständnis als Werkstatt für erforderliche Qualifikationen und Karriereplanung, muss es in Zeiten von New Work und New Normal auch darum gehen, Persönlichkeiten zu entwickeln, die am Arbeitsplatz Leistung zeigen und das Unternehmen in der VUKA-Welt (volatilen, unsicheren, komplexen und mehrdeutigen Welt) voranbringen. Das sagt Prof. Dr. Sascha Armutat von der Fachhochschule Bielefeld.

Ab in den Maschinenraum - Personalentwicklung als Performance-Treiber von Unternehmen

Prof. Dr. Katrin Winkler, Jasmin Fink, Hochschule Kempten:

Digitalisierung, Globalisierung, Innovationen und demografischer Wandel haben großen Einfluss auf unser alltägliches Leben sowie die Gemeinschaft und damit auch auf die Welt der Unternehmen  (Zukunftsinstitut, 2018). Die Gesellschaft verändert sich (Pousttchi, 2017), wir werden immer vernetzter, sind ständig in Kontakt mit Bekannten sowie Kolleginnen und Kollegen auf der ganzen Welt. Die dazu benötigten digitalen Medien sind dauerhaft verfügbar. Dies bietet zudem fast unbegrenzten Zugriff auf Wissensschätze aus aller Welt. Die sich dadurch eröffnenden Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos. Unternehmen werden deshalb nach und nach gezwungen, ihre Strategie, die Organisationsstrukturen und -prozesse an die neuen Umstände anzupassen (Montua, 2020). Soweit Prof. Dr. Katrin Winkler und Jasmin Fink vom Institut für digitale Transformation in Arbeit, Bildung und Gesellschaft an der Fachhochschule Kempten.

Personalentwicklung in der digitalisierten Arbeitswelt

Neue Berufsbilder und Lernwelten

Personalentwicklung in der Praxis, speziell in Bildung und Wohnungswirtschaft

Helmut Demmelhuber, Senior-Berater für Personalentwicklung bei Demmelhuber Consulting, Tübingen:

Wie sieht Personalentwicklung in der Praxis aus? Das wollten wir wissen von Helmut Demmelhuber wissen, der als Senior-Berater Unternehmen bei der Einführung, Weiterentwicklung und Umsetzung von Personalentwicklungsmaßnahmen unterstützt und berät. Es ergab sich ein Gespräch über Führungsverantwortung, jährliche Mitarbeitergespräche, digitales Lernen, und Wissensmanagement.

Personalentwicklung aus der Praxis für die Praxis

Klaus Leuchtmann, Vorstandsvorsitzender des EBZ Europäisches Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, Bochum:

Wenn wir über Zukunft reden, dann auch über die Menschen, die diese Zukunft gestalten wollen und sollen. Personalentwicklung spielt dabei eine große Rolle. Als eine logische Konsequenz erscheint da, dass sich mit einer schnell wandelnden Arbeitswelt auch Personalentwicklung und Bildung verändert. Klaus Leuchtmann, Vorstandsvorsitzender des EBZ Europäisches Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilien-wirtschaft in Bochum, erläutert die Trends des neuen Arbeitens und deren Auswirkungen auf Kompetenzanforderungen der Fach- und Führungskräfte. Der EBZ-Chef erklärt die Vorteile unterschiedlicher Lernformen und welche neue Rolle Bildungsanbieter in Zukunft einnehmen müssen.

Neue Arbeitswelten erfordern neue Lernwelten

Prof. Dr. Tobias Keller, EBZ Business School Bochum:

In der Wohnungswirtschaft wandeln sich Arbeitsfelder und -formen zunehmend. Treiber sind die Digitalisierung und vielfältiger werdende Aufgabenbereiche. Dies erfordert neue Kompetenzen, flexiblere Arbeitsformen und Anpassungen bei
Personalentwicklung, Aus- und Weiterbildung.

Neue Berufsbilder in der Wohnungswirtschaft

Stephanie Baumann und Oliver Schmitz, VdW Bayern Treuhand, München:

Der Fachkräftemangel in der Wohnungswirtschaft macht sich immer stärker bemerkbar. Das Besetzen offener Stellen wird zeit- und kostenaufwändiger. Der Wettbewerb um qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber ist groß, so dass größere Unternehmen mittlerweile eigene Verantwortliche für den Bereich Personalmarketing einstellen. Stephanie Baumann und Oliver Schmitz von der VdW Bayern Treuhand, München, informieren über das Personalmarketing in der Wohnungswirtschaft.

Personalmarketing in der Wohnungswirtschaft - brauchen wir das überhaupt?

New Work

Veränderungen in der Arbeitswelt

Martin Wilbers, Geschäftsführer der susanne bohn Leadership Competence, Nürnberg:

New Work – ein Begriff, der die Diskussionen über die Arbeitswelt nunmehr schon seit einiger Zeit mitbestimmt. Gleichzeitig ein Begriff, der so weit gefasst ist, dass es manchmal schwerfällt, ihn einzuordnen. Martin Wilbers, Geschäftsführer des Unternehmens susanne bohn Leadership Competence gibt im nachfolgenden Text ein Denk- und Impulsangebot zum Thema „New Work“ sowie eine Einordnung des Begriffs.

New Work und was es für Sie sein könnte

Dr. Simone Planinsek, Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH:

New Work – viele, die diesen Begriff hören, verbinden damit Hipster und Loungemöbel. Doch wie lassen sich alternative Arbeitsmodelle und -formen in traditionsreichen Wohnungsunternehmen umsetzen. Welchen Nutzen können diese daraus ziehen? Dr. Simone Planinsek ist Fachbereichsleiterin für Projekte und Innovationen bei der Nassauischen Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (NHW), Frankfurt am Main. Sie steht zudem der Innovationsschmiede „hubitation“ vor, die die langjährigen Erfahrungen der Wohnungswirtschaft mit den innovativen Ideen von Startups zusammenbringt. Der vbw sprach mit ihr über ihre Erfahrungen mit der Einführung von New Work und die Chancen, die sich für Wohnungsunternehmen dadurch ergeben.

New Work in der Wohnungswirtschaft

Susanne Vieker, Geschäftsleiterin und Prokuristin der Haufe-Lexware Real Estate AG:

Aktuell wird viel über moderne Unternehmenskultur und New Work geredet, über mobiles Arbeiten, Work Life Balance und die digitale Infrastruktur, die solche Effekte mit sich bringt. Corona hat die Digitalisierung vorangetrieben und damit auch die Debatte um eine moderne Arbeitskultur. Das ist gut so, sagt Susanne Vieker, Mitglied der Geschäftsleitung und Prokuristin, Haufe-Lexware Real Estate AG, denn das Mindset der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehört genauso dazu.

New Work - wie Selbstreflexion zu neuer Arbeitskultur führt

Claudia Radinger, Architektin und Gründerin vonArchitekturprodukte Corporate & Consulting:

Der Wunsch nach Veränderung treibt Unternehmer, Macher und Visionäre seit jeher um. Sei es der Wunsch nach Digitalisierung und mehr Agilität, dem Bedürfnis einer besseren, teamübergreifenden Kommunikation der Mitarbeitenden oder auch nach mehr Begegnungsmöglichkeiten. Die Komplexität verschiedener Themen erfordert Handeln. Einige Unternehmen sind aber auch schlichtweg auf der Suche nach größeren Flächen für wachsende Mitarbeiterzahlen. Hinzu kommt häufig das Bedürfnis nach schöner gestalteten Räumen, um neue Talente zu gewinnen. Gute Fachkräfte sind sehr begehrt und können sich quasi aussuchen, wo sie arbeiten möchten. Ein weiß gestrichenes Einzelbüro lockt hier niemanden mehr „hinter dem Ofen hervor“. Es sind Umgebungen gefragt, die kreativ anregen, inspirieren. Nur – wie sieht dieser Weg aus und wer gestaltet ihn? Claudia Radinger, Architektin und Gründerin von Architekturprodukte Corporate & Consulting informiert über den Raum als wichtigen Part von New Work.

 

New Work im Raum

Beispiele aus der Wohnungswirtschaft

Stefan Storz, Geschäftsführer der Volkswohnung GmbH, Karlsruhe:

Digitalisierung, Nachhaltigkeitsbestrebungen, demografischer und sozialer Wandel verändern die Art und Weise, wie wir leben und interagieren. Auch und insbesondere vor der Arbeitswelt machen diese Entwicklungen keinen Halt und verändern maßgeblich Arbeitsweisen und Routinen, die sich über lange Zeiträume eingeschliffen und bewährt hatten. Stefan Storz, Geschäftsführer der Karlsruher VOLKSWOHNUNG GmbH, berichtet, wie sein Unternehmen „New Work“ aufgreift, um dem Wandel zu begegnen.

New Work bei der Volkswohnung

Sabrina Schaal, Teamleitung Personal bei der FLÜWO Bauen Wohnen eG, Stuttgart:

Die FLÜWO Bauen Wohnen eG ist eine der größten Wohnbaugenossenschaften Süddeutschlands, die ihren Wohnungsbestand kontinuierlich weiterentwickelt und zukunftsorientiert die marktseitige Entwicklung und Trends der Wohnungswirtschaft in ihrer strategischen Ausrichtung berücksichtigt. Das qualitative und auch das quantitative Wachstum führt dazu, dass der Personalbestand der FLÜWO stetig wächst, aber auch dazu, dass sich die Belegschaft den wachsenden Anforderungen stellen müssen. Dabei ist es der FLÜWO besonders wichtig, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Weg des Wachstums und der Veränderung stetig zu begleiten und attraktive Angebote zur Weiterqualifizierung zu machen. Mit dem Projekt „ProPersonal“, das 2018 begonnen hat, will die FLÜWO einen verbindlichen Orientierungs- und Bezugsrahmen schaffen, der gleichermaßen für die Personalentwicklung als auch die Personalauswahl als Grundlage dient. „ProPersonal“ steht für Professionalisierung der Personalauswahl und –Entwicklungsprozesse.

FLÜWO ProPersonal und die neue FLÜWO-Arbeitswelt

Carolin Arnolds, Referentin Marketing und Kommunikation bei der GWG-Gruppe:

Die GWG-Gruppe mit Sitz in Stuttgart etabliert seit mehreren Jahren viele Aspekte der „New Work“-Kultur. Mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, modernen Räumlichkeiten, agilem Projektmanagement und einer von gemeinsamen Werten geprägten Unternehmenskultur begegnet die GWG-Gruppe den Herausforderungen der Zeit und spürt Zukunftstrends frühzeitig auf, um auch weiterhin den Ansprüchen der Mitarbeitenden gerecht zu werden.

New Work bei der GWG-Gruppe: Mobil, flexibel und gemeinschaftlich